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Sonntag, 26.05.2019

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So entwickeln sich die Immobilienpreise in der Region

Im Landkreis Hof könnten die Quadratmeterpreise um bis zu zwei Prozent fallen - 17.04.2019 05:53 Uhr

Auch in den fränkischen Großstädten - im Bild die Marienvorstadt in Nürnberg - wird kräftig gebaut. Die Nachfrage nach Immobilien ist groß und Experten erwarten steigende Quadratmeterpreise. © Horst Linke


Preisanstieg und kein Ende: Vor allem in und um die Großstädte dürften Immobilien ein weiteres Jahrzehnt immer teurer werden. Zu diesem Ergebnis kommt der "Wohnatlas 2019" der Postbank, für den der Baufinanzierer das arbeitgebernahe Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) beauftragt hatte. Demnach können Haus- und Wohnungsbesitzer davon ausgehen, dass in mehr als der Hälfte der 401 deutschen Städte und Kreise der Wert ihrer Immobilie bis 2030 real steigt.

Allerdings nicht überall. In der Region werde in Amberg Stadt, Amberg-Sulzbach, Ansbach Stadt, Bayreuth Stadt und Landkreis, Nürnberg Land und Weißenburg-Gunzenhausen der Quadratmeterpreis bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung bis Ende des nächsten Jahrzehnts um bis zu ein Prozent im jährlichen Durchschnitt fallen, prognostizieren die HWWI-Experten. In Hof Stadt und Kreis könnten es sogar um die zwei Prozent sein.

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Umgekehrt um bis zu ein Prozent jedes Jahr steigen wird der Quadratmeterpreis der Studie zufolge dagegen in Nürnberg, Erlangen, Fürth Stadt und Landkreis, Ansbach Landkreis, Bamberg Stadt, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Neumarkt, Neustadt/Aisch-BadWindsheim, Roth und Schwabach. Spitzenreiter im Großraum Nürnberg ist der Landkreis Bamberg mit plus 1,02 Prozent.

Der Markt ist überhitzt

"Die Anziehungskraft der Metropolen ist ungebrochen", interpretiert die Postbank die Ergebnisse der Untersuchung. Immer mehr Menschen ziehe es zum Leben und Arbeiten in die Städte, auch Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland erhöhten die Nachfrage, der Markt sei teilweise überhitzt. Für München und das Umland etwa erwarten die HWWI-Experten bis zum Jahr 2030 jährliche Preissteigerungen von um die 1,8 Prozent.

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In strukturschwachen Regionen mit sinkenden Bevölkerungszahlen drohen laut der Studie dagegen Wertverluste. Das Saarland und das Ruhrgebiet seien Beispiele dafür, das südliche Niedersachsen - und der komplette Osten mit Ausnahme des Großraums Berlin sowie Leipzig, Dresden, Jena und Weimar.

Für den Wohnatlas berücksichtigte das HWWI unter anderem Schätzwerte für die Inflation sowie die Bevölkerungs- und Einkommensentwicklung in Deutschland bis 2030. Auftraggeber Postbank ist selbst auf dem Immobilienmarkt aktiv und verdient sein Geld auch mit der Vergabe von Baukrediten.

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