Jeder Vierte befürchtet Einschränkungen

Steigende Energiepreise: Viele müssen bald beim Essen sparen

20.10.2021, 12:34 Uhr
Der Winter naht, die Energiepreise steigen: Laut einer Umfrage müssen viele Bürger bald beim Heizen oder Essen sparen.

Der Winter naht, die Energiepreise steigen: Laut einer Umfrage müssen viele Bürger bald beim Heizen oder Essen sparen. © Hauke-Christian Dittrich, NN

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland müsste seine Ausgaben bei weiter steigenden Energiepreisen nach eigenen Angaben stark zurückfahren. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv hervor. 23 Prozent müssen demnach anderswo stark oder sehr stark sparen, wenn die Preise für Strom, Gas, Sprit und Co. weiter nach oben gehen. Weitere 44 Prozent müssten dann zumindest etwas auf die Ausgabenbremse drücken.

Ein knappes Drittel (31 Prozent) der stark Betroffenen würde nach eigenen Angaben weniger für Lebensmittel ausgeben. 24 Prozent würden das Heizen oder den Wasserverbrauch zurückfahren, 18 Prozent ihren Stromverbrauch, 17 Prozent ihre Freizeitaktivitäten und 11 Prozent die Ausgaben für Kleidung.

Besonders betroffen von steigenden Energiepreisen sind den Angaben nach Menschen mit einem geringen Haushaltseinkommen unter 1500 Euro netto: Von ihnen müssten sich 42 Prozent stark einschränken, bei den Befragten mit einem mittleren Nettoeinkommen zwischen 1500 und 3000 Euro wären es 33 Prozent.

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