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Stellenabbau bei Siemens Energy: Aufatmen in Nürnberg

Arbeitnehmervertreter aber sind besorgt, dass die Abbaupläne erst der Anfang sind - 03.02.2021 16:30 Uhr

Der Stellenabbau bei Siemens Energy geht an Nürnberg weitgehend vorbei. Grund zur Entspannung ist das dennoch nicht, so Arbeitnehmervertreter.

02.02.2021 © Hannelore Foerster via www.imago-images.de, imago images/Hannelore Förster


Exakt 28 der rund 600 Arbeitsplätze stehen bei Siemens Energy in der Nürnberger Frankenstraße im Feuer, im Trafowerk sind es genau 4 der rund 1400. Der massive Stellenabbau, mit dem das Unternehmen in den kommenden Jahren weltweit 7800 Arbeitsplätze streichen will, geht damit an Nürnberg weitgehend vorbei. Den Standort im benachbarten Erlangen trifft es beispielsweise deutlich härter.

Knallhartes Sparprogramm statt Restrukturierung?

Grund zur Entwarnung sehen Arbeitnehmervertreter allerdings trotzdem nicht. Im Gegenteil. Den, so erklärten Insider gegenüber unserer Redaktion: Abgebaut werden sollen die in Nürnberg betroffenen Stellen wohl vor allem im Bereich Logisitik. Das ist insofern überraschend, als dass Siemens Energy die Pläne bisher immer mit den sich verändernden Märkten begründet hatte.

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Über 40.000 Mitarbeiter beschäftigt Siemens in Nordbayern. Damit ist das Unternehmen der größte private Arbeitgeber der Region. Aktuell wird der Konzern von Vorstandschef Joe Kaeser mal wieder umgebaut - doch das ist beileibe nicht das erste Mal, dass sich Siemens in seiner Geschichte neu aufstellt.


Die jetzt verkündeten Details jedoch sprächen dafür, dass es in Wirklichkeit gar nicht so sehr um Restrukturierung gehe, sondern vor allem um ein knallhartes Sparprogramm, verlautete aus Arbeitnehmerkreisen. Eine Entwicklung, die man auf keinen Fall zulassen werde - weil sonst schnell weitere Bereiche zur Disposition stehen könnten.

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