Mehr als 50 Betriebe

Streiks im Einzelhandel: Diese Läden in Franken sind betroffen

18.6.2021, 13:29 Uhr
Auf dem Nürnberger Kornmarkt veranstaltete Verdi eine zentrale Kundgebung.

Auf dem Nürnberger Kornmarkt veranstaltete Verdi eine zentrale Kundgebung. © Hubert Thiermeyer/Verdi

Die Streiks im bayerischen Einzel- und Versandhandel sowie im Groß- und Außenhandel erreichen an diesem Freitag einen Höhepunkt. In der Region sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi folgende Geschäfte betroffen:

Nürnberg:

- Douglas

- H&M

- Kaufland

- Marktkauf

- Metro

Erlangen:

- Douglas

Insgesamt sind mehr als 50 Betriebe zum Streik aufgerufen. Auf dem Nürnberger Kornmarkt findet zudem eine Kundgebung statt. Der Streik bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Kunden ganztägig nicht mehr einkaufen können. So weist Kaufland darauf hin, dass die Filiale am Nürnberger Dianaplatz "regulär geöffnet" sei.

"Rekordumsätze für die Handelskonzerne bedeutet Rekordarbeit für die Beschäftigten und dies unter immer noch extrem erschwerten Arbeitsbedingungen. Das verdient Wertschätzung auch durch Entgelterhöhungen“, sagt Jaana Hampel, Verdi-Streikleiterin in Mittelfranken.

Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,5 Prozent und zusätzlich 45 Euro extra im Monat. Die Tarifverhandlungen werden im Einzel- und Versandhandel am 29. Juni und im Groß- und Außenhandel am 24. Juni fortgesetzt.

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