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Studie: Staatskosten für Arbeitslosigkeit sinken weiter

Der Jobaufschwung in Deutschland entwickelt sich weiter positiv. - 12.02.2019 12:25 Uhr

Die Arbeitslosigkeit macht nur noch rund 1,62 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. © Julian Stratenschulte (dpa)


Der Jobaufschwung in Deutschland hat die Kosten der Arbeitslosigkeit weiter gedrückt. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht, lagen die gesamtfiskalischen Kosten 2017 mit 53,1 Milliarden Euro um 4,5 Prozent unter dem Niveau von 2016.

Zu den Kosten zählen die staatlichen Ausgaben für Arbeitslosengeld und Sozialleistungen sowie die entgangenen Steuern und Sozialabgaben. Die Kosten der Arbeitslosigkeit machten damit 1,62 Prozent der im Jahr 2017 erwirtschafteten Wirtschaftsleistung aus. 2016 waren es noch 1,76 Prozent gewesen. Neuere Daten liegen noch nicht vor.

Die Arbeitslosigkeit ging 2017 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent auf gut zweieinhalb Millionen Menschen zurück.

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dpa

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