205 Quadratmeter

Zeltdach fürs Rednitzhembacher Gemeindezentrum

RESSORT: Lokales / Sonstiges..DATUM: 05.10.2016..FOTO: Roland Fengler..MOTIV: Mitarbeiterporträt / Mitarbeiterportrait: Robert Gerner..ANZAHL: 1 von 1..Veröffentlichung nur nach vorheriger Vereinbarung
Robert Gerner

Schwabacher Tagblatt

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20.10.2021, 14:00 Uhr
Fast der komplette Platz kann mit der textilen Membran-Konstruktion, einer Art geschwungenes Zeltdach, überspannt werden.

Fast der komplette Platz kann mit der textilen Membran-Konstruktion, einer Art geschwungenes Zeltdach, überspannt werden. © Robert Gerner, NN

"Temporäre textile Überdachung Vorplatz Gemeindezentrum" hatte der Tagesordnungspunkt ganz profan für die Sitzung des Bauausschusses gelautet.

Temporär, weil die Konstruktion, die ein bisschen an das Dach über dem alten Münchener Olympiastadion erinnert, nur zweimal im Jahr für jeweils zwei Monate auf gestellt werden soll.

Membrankonstruktion

Textil, weil es sich eben nicht wie beim Olympiastadion um einen Stahl-Acryl-Mix handelt, sondern um einen hellen, aber sehr robusten Stoff. Die "Membrankonstruktion" überspannt eine Fläche von 205 Quadratmeter. Darunter könnten, je nach Bestuhlung, zwischen 120 und 160 Gäste Platz finden. Genug für mittelgroße Veranstaltungen also.

Das geschwungene Zeltdach, je nach Standort zwischen drei und sechs Meter über dem Boden, so verspricht es zumindest der Anbietet aus Berlin, lässt sich von zwei Mitarbeitern des Bauhofs binnen drei Stunden ohne großen Maschineneinsatz aufbauen.

Regenwasser wird kontrolliert abgeleitet, eist in die Pflanzbereiche des Brunnenplatzes.

Vereine finden es gut

Innovativ ist die Befestigung. Verankert werden die Stützen und Seile nicht an den benachbarten Gebäuden, sondern in Bodenhülsen. Die Konstruktion soll, ja muss so stabil sein, dass sie auch einem Sturm locker standhält.

Einer der Vereine, die sich sehr über die Anschaffung freuen, ist das Theater Rednitzhembach. Gut möglich, dass es mehr Open-Air-Veranstaltungen der Hembacher Kultur-Szene gibt. Gut möglich, dass sich das Theater deshalb auch mit einem Zuschuss an der Investition beteiligt.

Der Bauausschuss votierte einstimmig für die Anschaffung. Das letzte Wort hat aber der Gemeinderat.

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