Nach fast 100 Jahren
Paukenschlag in Fürth: Familienunternehmen Uvex geht mehrheitlich an Investor aus Amerika
"Fürther Weltfirma Uvex geht neue Wege" heißt es in einer aktuellen Pressemeldung der Stadt Fürth. Konkret heißt es jedoch, dass die Firma größtenteils in die Hände eines US-Investors übergeht. Bei dem Investor handelt es sich um die Private-Equity-Firma Warburg Pincus.
Mehrere Portale zitieren das Nachrichtenportal Reuters. Diese schreibe, dass die bisherigen Familieneigentümer Winter und Grau eine signifikante Minderheitsbeteiligung behalten soll.
Auch wenn Wandel ein bedeutender Einschnitt für die Stadt sei, gebe es große Chancen auf ein erfolgreiches Fortbestehen, was ein gutes Signal für die Stadt sei.
Oberbürgermeister sieht es als mutigen Schritt
Wie aus der Pressemeldung der Stadt Fürth hervorgeht, sehe Oberbürgermeister Thomas Jung sowie der Wirtschaftsreferent Horst Müller die Entscheidung des Schutz- und Sicherheitsprodukthersteller als mutigen Schritt. Damit sichere das Unternehmen viele qualifizierte Arbeitsplätze, qualifizierte Beschäftigte und auch den Standort Fürth.
"Unser Ziel ist es, Uvex zum globalen Marktführer für Schutzausrüstung zu entwickeln und die Premium-Produkte von Uvex mehr Menschen weltweit zugänglich zu machen", wird Warburg-Pincus-Manager Tobias Weidner beim Finanzportal onvista zitiert.
Das 1926 gegründete Unternehmen ist unter anderem für seine Ski-Brillen und andere Schutzbrillen und -ausrüstungen bekannt. Laut onvista habe der Hersteller aber bereits angekündigt, mit dem neuen Partner das internationale Wachstum weiter voranzutreiben, das Premium-Sortiment gezielt ausbauen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
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