Nazi-Gräuel lassen den Atem stocken

24.9.2011, 00:00 Uhr

Vor fünf Jahren uraufgeführt und preisüberhäuft, haben sich die Väter des Stückes, Franz Xaver Müller (Text) und Max Gmelch, Michael Dorner und Marcel Estermann (Musik), an eine Überarbeitung gewagt.

Urteil zum im Kolpinghaus aufgeführten Stück: Es hat gewonnen. Der Text reduziert, die Musik dominanter, was mehr Platz für die Phantasie lässt.

Die Schauspieler fünf Jahre älter, ergänzt um Erwachsene, was dem Bild gut tut.

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Manche Stellen sind abgefeilter und eingängiger, viele lassen immer noch den Atem stocken. Eine Einzelkritik ist dem Gemeinschaftswerk der Darsteller gegenüber nicht angemessen, die alle mit Begeisterung und Verve auf der Bühne ihr Bestes geben.

Und das ist sehr beachtlich. Infos: www.der-letzte-brief.de