Fünf Anfänger-Tipps für ein müllfreieres Badezimmer

21.12.2020, 12:33 Uhr
Haarshampoo und Duschgel finden sich wohl in so ziemlich jedem Badezimmer – und stehen zumeist verpackt in bunten Plastikflaschen unter der Dusche. Die werden weggeworfen, sobald die Produkte aufgebraucht sind, und produzieren so im Laufe der Zeit jede Menge Müll. Dabei ist der easy zu vermeiden: Längst gibt es eine unkomplizierte und vor allem plastikfreie Variante, die deutlich weniger Abfall verursacht und sogar noch um einiges ergiebiger ist. Die gute alte Stückseife kennen wir alle und auch Shampoo und Duschgel gibt es in fester Form. Ganz ohne Verpackung oder höchstens in Papier verpackt stehen sie den flüssigen Verwandten weder in Geruch noch Pflegewirkung nach. Und: wenn Du das feste Duschgel mit einem Seifensäckchen aus Sisal kombinierst, hast Du Duschgel und Peeling in einem.
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1. Festes Shampoo und festes Duschgel

© Katja Kiesel

Wer sich gerne schminkt, muss das Make-Up abends auch wieder runterkriegen: Mit zu den größten Müllverursachern im Badezimmer gehören Abschminktücher und Wattepads für Augen-Make-up-Entferner, Reinigungsmilch oder Gesichtswasser: Die landen nach einmaliger Benutzung im Müll und oftmals reicht eines nicht aus. Aber auch für dieses Abfallproblem gibt’s eine Alternative: Waschbare Pads, die nach der Benutzung statt im Abfall in der Waschmaschine landen und unzählige Male benutzt werden können. Meistens kommen die Pads bereits mit einem Wäschesäckchen, in dem sie wunderbar aufbewahrt werden können und das verhindert, dass die Pads in der Waschmaschine verloren gehen.
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2. Wiederverwendbare Abschmink- und Reinigungspads

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Wer glatte Haut haben möchte, hat die Wahl zwischen zahlreichen Möglichkeiten. Am einfachsten und unkompliziertesten geht’s mit dem klassischen Rasierer. Der besteht allerdings zumeist hauptsächlich aus Plastik, die Klingen müssen häufig gewechselt werden und sind verhältnismäßig teuer. Als Zero-Waste-Alternative erlebt hier ein Produkt ein Revival, das Opa und Oma sicher noch kennen: Der Rasierhobel. Der besteht komplett aus Edelstahl – und je nach Produkt z.B. einem Holzgriff – und hält im besten Fall ein Leben lang. Die Metallblatt-Klingen eines Rasierhobels sind dabei deutlich günstiger (100 Stück bekommt man schon ab etwa 8 €), zumeist nur in Papier und einen dünnen Karton verpackt. Sie sind also komplett recyclebar. In der Anwendung unterscheidet er sich kaum zu herkömmlichen Systemrasierern: In Verbindung mit lauwarmem Wasser und gegebenenfalls einer Rasierseife in einem 30°C Winkel und ohne zusätzlichen Druck über die Haut ziehen und zwischendurch immer wieder kurz unter fließendem Wasser spülen.
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3. Rasierhobel statt Einweg- und Plastikrasierer

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Etwas, das in keinem Badezimmer fehlt, ist die Zahnbürste. Herkömmliche Handzahnbürsten bestehen aus Plastik, ihre Verpackung häufig auch. Zudem werden sie im Regelfall etwa alle drei Monate ausgetauscht – da kommt im Laufe eines Lebens eine erhebliche Menge Plastikmüll zusammen, der auch vermieden werden kann. Wer ohnehin Handzahnbürsten nutzt, tauscht die Plastikbürste mit einem Modell aus Bambus oder Buchenholz, welches in einer reinen Pappverpackung daherkommt. Die brauchen nicht Jahre, um zu verrotten, zerfallen dabei nicht in Mikroplastik und machen sich zudem auch optisch sehr gut im Badezimmer. Muss die Zahnbürste gewechselt werden, brecht ihr am besten den Kopf der Bürste vom Rest ab: Der Griff bis zu den Borsten darf auf den Kompost oder in den Bio-Müll wandern, der Kopf kommt in den Restmüll.
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4. Zahnbürste ohne Plastik

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5. Umweltfreundliche Zahnseide

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