Berge bezeugen: Bayern lag unter dem Meer

6.3.2010, 00:00 Uhr

© Bachmann

Wir starten am Neumarkter Bahnhof, den man mit der Regionalbahn R5 von Nürnberg aus schnell erreicht. Zuerst folgen wir der Bahnhofstraße stadteinwärts. Dann stoßen wir an die Ingolstädter Straße und überqueren sie. Nun vertrauen wir uns der Badstraße an und steuern auf dieser, mit Blick auf unser erstes Ziel, die Mariahilfkirche an. Etwas später biegen wir rechts ab in die Maria-Ferdinanda-Straße. Nach kurzer Zeit verlassen wir die Straße und schwenken mit der Markierung Nr. 5 rechts ab.

Steil sind die Treppen des Kreuzwegs

Nun quälen wir uns die steilen Treppen des Kreuzweges hoch zur Kirche. Oben belohnt uns der Blick auf Neumarkt, das den Berg umschmiegt. Natürlich werfen wir auch einen Blick in die Klosterkirche Mariahilf. Mit der Markierung Nr. 5 steigen wir rechts auf einem Fußweg bergauf und erreichen einen großen Parkplatz. Von diesem kommen wir in wenigen Minuten in den Ort Höhenberg. Wer sich den Aufstieg ersparen möchte, der kann Montag bis Samstag mit dem Bus 566 ab Bahnhof Neumarkt den Weg nach Höhenberg verkürzen.

Kurz nach dem Gasthof Nißlbeck schwenken wir rechts ab und folgen der Rotstrich-Markierung (Frankenweg). Beim Umspannhäuschen biegen wir scharf links ab in einen Siedlungsweg und stoßen bis zur Hauptstraße vor. Diese überqueren wir und marschieren dann wenige Meter in nordöstlicher Richtung an der Straße entlang. Dann verlassen wir die Hauptstraße nach links und streben mit der Markierung Rotstrich und MD auf einem Schotterweg dem Wald zu.

Nach Erreichen des Waldschirmes wandern wir auf einem Waldweg, mit Rotstrich und MD. Dann tangieren wir eine Hauptstraße und schwenken links ab. Nach wenigen Minuten wechseln wir die Straßenseite und folgen ein kurzes Stück der Straße Richtung Ottosau. Dann verlassen wir bei der Kurve nach links das Sträßlein, nehmen einen Waldweg unter die Füße und erreichen in kurzer Zeit die Zufahrt nach Wolfstein.

Mit Blick auf Wolfstein nähern wir uns der Burgruine, die auf einem Felsen thront. Über eine Holzbrücke gelangen wir ins Innere der Burganlage. Danach gehen wir zum Parkplatz zurück und folgen dem Schild «Krähentisch». In wenigen Minuten erreichen wir den freistehenden Felsen.

Dann vertrauen wir uns dem MD-Weg an und steigen auf einem Pfad ins Tal nach Schafhof ab. Von dort lenken wir unsere Schritte auf die Straße Richtung Labersricht. Am Ortseingang schwenken wir links ab in die Bürgermeister-Auhuber-Straße.

Dann treffen wir auf eine Querstraße, biegen nach links ab und marschieren bergab. Nach wenigen Schritten weist uns die Markierung rechts ab auf einen Schotterweg. Vorsichtig überqueren wir anschließend eine viel befahrene Straße, durchschreiten einen Tunnel und nähern uns Habershöhe.

Jetzt immer die Markierung im Blick, später einige Mühlen streifend, erreichen wir schließlich die Ortschaft Loderbach. Kurzzeitig auf einer Verbindungsstraße lenken wir unsere Schritte in Richtung Richtheim. Danach überqueren wir die Verbindungsstraße Neumarkt–Berg und wandern Richtung Beckenhof, den alten Ludwigskanal querend.

Ab Beckenhof folgen wir der Rotpunkt-Markierung auf einem Waldweg. Unser Ziel ist der eingangs erwähnte Schlossberg. Auf dem Berg befindet sich die Heinzburg, eine verfallene Burganlage, die im Landshuter Erbfolgekrieg zerstört wurde und von der nicht mehr viel zu sehen ist. Wir halten weiter Ausschau nach der Rotpunkt-Markierung, die uns nun bergab Richtung Pölling leitet. In Kürze verlassen wir den Waldschirm, überqueren auf einer Brücke die Bundesstrasse 8 und beenden unsere Wanderung am Bahnhof von Pölling.

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