Von Dohuk bis Sulaimaniyya: Streifzug durch Kurdistan

10.11.2018, 08:00 Uhr
Blick aus einem Café auf den Hauptplatz in Erbil. In der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan leben rund  852.000 Einwohner (Stand 2015).
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Touristen aus dem Süden des Iraks seien keine Seltenheit, hören wir hier oft. Doch auch wenn Besucher aus Europa hier gerne gesehen werden - noch bleiben sie fern.
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Auf dem Basar, der rund um und unter der Zitadelle in Erbil liegt, gibt es von teurem traditionellen Goldschmuck bis hin zum Gehstock alles, was man brauchen kann.
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Hoch oben auf die Zitadelle weht die Kurdistan-Fahne, die hier fast überall zu sehen ist - egal ob in Häusern, Läden oder Behörden.
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Die Stadt Sulaimaniyya - auf kurdisch Slemani - gilt als das kulturelle Herz der Region. Hier dominiert die Patriotische Union Kurdistans (PUK).
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Sulaimaniyya ist weniger konservativ als die Hauptstadt Erbil: Wenn hier die Sonne langsam untergeht, füllen sich die Straßen mit Menschen, die den Abend ausklingen lassen.
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In Sulaimaniyya werden wir durch das ehemalige Baath-Foltergefängnis "Amna Suraka" geführt, das heute ein Museum ist. Am Gebäude sind noch die Einschusslöcher der Befreiung zu sehen, rund um die Gebäude stehen Panzer aus der Baath-Zeit.
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Weil Touristen hier so selten sind, wird unsere Gruppe oft erst skeptisch beäugt. Doch alle Kurden, die wir getroffen haben, stellten sich schnell als sehr gastfreundlich heraus.
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Eine Flut an Wahlplakaten, Männer mit den traditionellen weiten Hosen und die vielen SUVs prägen in den meisten Orten das Stadtbild in Irakisch-Kurdistan.
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Am Ortseingang von Halabja, das nur rund 14 Kilometer von der iranischen Grenze entfernt ist, steht dieses große Denkmal. Es soll an die Menschen erinnern, die 1988 bei einem Giftgasanschlag des Baath-Regimes getötet wurden.
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Im Bus geht es quer durch den Nordirak - immer mit an Bord: die beiden Klammeräffchen und der Kurdistan-Schal.
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Mitten in der bergigen verlassenen Landschaft liegt das das Tal Lalisch - dort befindet sich das zentrale Heiligtum der Jesiden. In und rund um diese Tempelanlage feiern Gläubige aus aller Welt Anfang Oktober das Fest des Zusammenkommens.
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Traditionelle Gewänder, schicke Röcke, aber auch Jogginghosen - manche der Jesiden, die wir in Lalisch treffen, haben sich für das Fest ganz schön rausgeputzt. Eine Kleiderregel befolgen hier aber alle: Die Tempelanlage darf nicht mit Schuhen betrete werden.
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Innerhalb der heiligen Mauern von Lalisch finden immer wieder kleine Prozessionen mit den jesidischen Geistlichen statt.
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Der Blick von Dohuks Hausberg hinunter auf die Stadt. Sieht man von hier oben in Richtung Mossul, kann man die großen Flüchtlingslager mit bloßem Auge erkennen.
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Atemberaubende Landschaft - ein Paradies für Naturliebhaber: Im Garagebirge wandern wir mit unseren Guides, die in einem Dorf, in der Nähe dieser Berge, aufgewachsen sind.
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Zeit für eine Verschnaufpause: Oben angekommen genießen wir den Ausblick und die Stille.
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Essen auf Rädern: Am Mittag kommen Reis, Hühnchen und Gemüse per SUV zum aktuellen Standort - Wandern deluxe.
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Außer zwei großen Hunden sind wir die einzigen Besucher am Ufer des Baches. Doch die Vierbeiner lassen sich von uns ohnehin nicht aus der Ruhe bringen.
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Während es Anfang Oktober in den Städten an manchen Tagen noch weit über 30 Grad hat, ist es in den Bergen von Kurdistan deutlich kühler. An der schlechten Sicht ist ein Sandsturm schuld.
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Wachwerden nach einer langen Nacht am Lagerfeuer: Spätestens nach dem Sprung in den eiskalten Gebirgsfluss ist auch der Letzte aus der Gruppe wieder fit.
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"Bis dahin ist Daesh gekommen", sagt ein Polizist und zeichnet mit seinem Finger eine Linie n den Horizont. Wir stehen vor dem Kloster und blicken hinunter auf die Ninive-Ebene, die von der IS-Terroristen geradezu überrannt wurde.
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Ort der Ruhe und Einsamkeit: Das chaldäisch-katholische Kloster "Rabban Hormizd" liegt nur etwa 40 Kilometer vom irakischen Mossul entfernt.
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Von hier aus hat man eine beeindruckende Aussicht. Irgendwann verschwimmen Felder, Häuser und Bäume jedoch im gelblichen Schleier, der hier ständig in der Luft hängt.
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