Einmarsch der US-Armee in Franken: Nach dem Kampf lockten die "Frolleins"

9.5.2020, 13:03 Uhr
Schon bald nach dem Einmarsch der US-Armee in Franken gab es zarte Bande zwischen Soldaten und einheimischen Frauen. Anfangs gab es noch ein Kontaktverbot. Doch die Attraktivität der "Frolleins" war mächtiger als die Verordnungen. Und nach Jahren der Entbehrung und des Leids verband die Paare das Bedürfnis,, unbeschwert feiern zu dürfen. Etliche fränkische Frauen fanden bald darauf eine Heimat in den USA.
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© Marco Frömter

Aus Feinden wurden Freunde. Das Foto entstand in Roth. Frauen, die sich mit GIs einließen, mussten sich bald als "Negerliebchen" beschimpfen lassen. Die Kirchen sagen "ein Schwinden der Moral". Doch die Menschen fanden zueinander.
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© Marco Frömter

Die Nürnberger waren erstaunt, mit wie vielen Fahrzeugen die US-Army einrückte. Dieses Bild ist eine der wenigen Aufnahmen, auf dem Infanterie zu Fuß die Stadt einnimmt. Es entstand an der Mauthalle an der Königstraße.
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© Stadtarchiv Nürnberg

Das Bild zeigt die Dramatik der letzten Kriegsstunden in Nürnberg. US-Soldaten transportieren im Schutz eines Panzers einen verletzten Kameraden ab. Die Szene wurde am Frauentorgraben aufgenommen.
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Mit erhobenen Händen mussten diese Männer durch  Nürnberg zu einem Gefangenenlager gehen.
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Ein amerikanischer Soldat bringt deutsche Landser in ein Kriegsgefangenenlager. Die Männer sollten laut Befehl den Einmarsch der US.Armee verhindern, mussten aber schnell einsehen, dass der Feind überlegen war.
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Dieses Foto entstand am 19. April 1945 in Nürnberg. Zivilisten bringen einen Verletzten in Sicherheit. Im Vordergrund streift ein GI durch die zerstörte  Stadt.
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© Stadtarchiv Nürnberg

Eigentlich gab es ein Kontaktverbot. Aber bald wussten die Buben, dass bei den Soldaten interessante Sachen wie Kaugummis und Schokolade zu holen waren.
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© Stadtarchiv Nürnberg

Ein Bild der Verwüstung zu Kriegsende, als die US.-Armee am 20. April 1945 in Nürnberg einmarschierte. Das Foto zeigt eine zerstörte Straßenbahn an der Äußeren Bayreuther Straße.
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© Stadtarchiv Nürnberg

Angehörige der US-Armee auf dem Reichsparteitagsgelände. Als eine der ersten Amtshandlungen wurde das riesige Hakenkreuz an dr Tribüne weggesprengt.
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