Titanprothese hilft "Jasch" Majkowski

18.7.2013, 10:46 Uhr
Jasch Majkowski, Trainer des TSV Fischbach, ist auf dem Wege der Besserung.

© NZ Jasch Majkowski, Trainer des TSV Fischbach, ist auf dem Wege der Besserung.

Bei dem nur als „Jasch“ bekannten früheren Club-Profi war ein bösartiger Knochentumor festgestellt worden. Daraufhin wurde ihm im Münchner Klinikum Großhadern in einem vierstündigen Eingriff der Oberschenkelknochen entfernt und durch eine Titanprothese ersetzt. „Ich habe Glück gehabt, dass die Ärzte mein Knie retten konnten“, sagte Majkowski der NZ. Derzeit wartet der 60-Jährige auf die letzten Resultate von Knochenuntersuchungen. Erst wenn diese Werte vorliegen, werde entschieden, wann er auf Reha gehen könne, meinte Majkowski, der nach eigenem Bekunden dann „erst das Gehen wieder lernen“ muss.

Die Erkrankung war eher zufällig festgestellt worden, nachdem der frühere Stürmer des 1.FC Nürnberg nach einem Spaziergang mit seinem Hund auf einer Treppe gestürzt war und sich dabei den Oberschenkel gebrochen hatte. Da habe er Glück im Unglück gehabt, sagte Majkowski, der den verpassten Aufstieg des von ihm trainierten Kreisklassisten TSV Fischbach nur vom Krankenbett aus verfolgen konnte. Bis er seine Mannschaft wieder übernehmen kann, vertritt ihn ein Quartett alter Freunde und Kollegen: Dieter Nüssing, Thomas Ziemer, Oliver Brüggen und sein früherer „Co“ beim SC Feucht, Matthias Meyer, trainieren derzeit das Team.

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