Promi-Stimmen

Möhlmann, Jung und Co.: Promi-Stimmen zum Kleeblatt-Aufstieg

23.5.2021, 18:23 Uhr
Die SpVgg Greuther Fürth kickt künftig wieder erstklassig: Im Saisonfinale schaffte das Kleeblatt in Unterzahl ein 3:2 daheim gegen Fortuna Düsseldorf und machte so den zweiten Aufstieg in die 1. Bundesliga nach 2012 perfekt. Auch Fürther Promis drückten der Mannschaft die Daumen. Wie sie den letzten Spieltag erlebt haben, lesen Sie hier.
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Die SpVgg Greuther Fürth kickt künftig wieder erstklassig: Im Saisonfinale schaffte das Kleeblatt in Unterzahl ein 3:2 daheim gegen Fortuna Düsseldorf und machte so den zweiten Aufstieg in die 1. Bundesliga nach 2012 perfekt. Auch Fürther Promis drückten der Mannschaft die Daumen. Wie sie den letzten Spieltag erlebt haben, lesen Sie hier. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

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Fred Höfler, Präsident der Spielvereinigung

"Zum Schlusspfiff war ich positiv geschockt, das Unwahrscheinliche ist wahr geworden. Ich hatte nicht mehr geglaubt, dass wir direkt aufsteigen, weil wir es nicht in der eigenen Hand hatten. Ein Märchen! In der nächsten Aufsichtsratssitzung werden wir die Zahlen sehen, auch das ist wie ein Märchen. Für den Verein bedeutet das wahnsinnig viel, gerade in der Corona-Zeit. Besonders freut es mich für die Fans, die so lange nicht dabei sein durften. Entscheidend für den Erfolg war die Trainerverpflichtung. Ich erinnere mich, wir saßen in meinem, Rachid Azzouzi, Holger Schwiewagner (die Geschäftsführer, d. Red.) und ich, einen Tag nach 0:6 in Paderborn. Rachid war perfekt vorbereitet, wir haben uns sofort für Stefan Leitl entschieden. Der Schlüssel ist, dass man Rachid vertraut. Er hat ein Gespür für Spieler, die andere nicht im Fokus haben. Das wird weiterhin gefragt sein, bei der Kaderplanung muss man jetzt auch Geduld haben." © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, NN

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Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth

"Das sind unglaubliche Glücksgefühle. Ich habe vor der Halbzeit nicht mehr gewagt, das noch zu hoffen. Ich bin aufs Rad gestiegen und auf den Friedhof zum Grab meines Vater gefahren. Das war ein alter Kleeblattfan. Wenn Du noch was bewegen kannst Klaus, dann mach` was, habe ich gesagt. Man kann das nicht mit dem Aufstieg 2012 vergleichen, aber dass ich das zum zweiten Mal in meiner Amtszeit erleben darf, das ist mehr als man im Leben erwarten kann und macht mich demütig." © Hans-Joachim Winckler

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Helmut Hack, langjähriger Präsident und Ehrenvorsitzender der SpVgg Greuther Fürth

"Ich bin jetzt total ruhig. Wenn ich an 2012 denke, ich musste damals ewig auf Gerald Asamoah warten, der bei der Doping-Probe war, dann der Zug zum Rathaus. Ich war so kaputt als wir ankamen und konnte zuerst gar nicht mit auf den Balkon. Es ist eine andere Freude als damals. Aber eines ist gleich, es war ein Jahr, in dem in Fürth alles gepasst hat. Und ich habe zur Halbzeit gesagt, der Wille der Mannschaft ist so groß, wir drehen das noch. Das ist uns in dieser Saison schon so oft gelungen. Ich gehe jetzt dann gemütlich daheim auf mein Sofa und trinke noch schön ein Glas Wein." © Sportfoto Zink/WoZi

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Evi Kurz, Chefin des Ludwig-Erhard-Zentrums

"Das war ein Herzschlagfinale, Nervenkitzel pur! Ich bin überglücklich für die Stadt Fürth und für das ganze, hochengagierte Team der SpVgg. Die junge Mannschaft hat einen mitreißenden Fußball gespielt und sich den Aufstieg wirklich verdient. Aus den USA erreichten mich schon kurze Zeit später die Glückwünsche der Kinder von Walter Kissinger, die gerade zusammen gekommen sind und um ihren verstorbenen Vater trauern. Den Aufstieg der SpVgg haben sie auch in Amerika mitbekommen. Ich hoffe sehr, dass die super Mannschaft mit ihrem Trainer für die erste Liga zusammengehalten werden kann und es dann im Herbst in der Top Liga etwas gnädiger läuft als vor neun Jahren." © Hans-Joachim Winckler, NN

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Dr. Carsten Bissel, Vorsitzender des Aufsichtsrats des HC Erlangen

"Ich freue mich sehr für die Spielvereinigung, weil ich zu Frau Hofman und Herrn Höfler ein sehr gutes Verhältnis pflege und mich auch gerne noch an die Zeit erinnere, als ich selbst als Amateurfusballer im Ronhof gespielt habe. Was sich danach unter Helmut Hack entwickelt hat, war klasse: kontinuierlich, mit Geduld und Weitblick wurde der Verein vorangebracht. Ich gönne dem Kleeblatt auch deshalb den Aufstieg, weil er kein Zufall war, sondern das Produkt toller Arbeit."
  © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / WoZi

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Benno Möhlmann, langjähriger Kleeblatt-Trainer

"Der Aufstieg war absolut verdient. Trotzdem ist es für mich eine Riesensensation. Das Saisonfinale habe ich am Fernseher verfolgt. Ich wohne in Bremen, ein Tag vorher war der Abstieg des SV Werder sehr enttäuschend. Die Freude über Fürth und den erneuten Aufstieg hat das aber mehr als wett gemacht. Fakt für die kommende Saison ist, dass drei Stammspieler den Verein verlassen, Fakt ist aber auch, dass es viele junge, gute Spieler gibt, die sich weiterentwickeln können. Und Fürth muss sich mit dem ein oder anderen Spieler verstärken. Es wird schwer in der Bundesliga, doch ich bin zuversichtlich. Wenn die Mannschaft das Miteinander und das gute taktische Verhalten aus dieser Saison weiter hinbekommt, hat sie eine Chance, die Liga zu halten." © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, NN

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Lizzy Aumeier, Kabarettistin aus Fürth

"Ich bin kein allzu großer Fußball-Fan, aber der Aufstieg des Kleeblattes hat mir wirklich einen Glücksmoment beschert! Ein verdienter Sieg! Falls die Mannschaft mal Unterstützung jeglicher Art braucht – ich mach’ fast alles. Jedenfalls: Sauber gmacht Buam!"
  © Jennifer Fiedler

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Martti Mäkkelä, finnisch-fränkischer Liedermacher aus Fürth

"Erstaunlicherweise haben es die Fürther ohne finnischen Spieler geschafft. Trotzdem gratuliere ich von ganzem Herzen. Schade nur wegen der ausgefallenen Party."
  © Robert Söllner

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Susanne Kramer, Pressesprecherin der Stadt Fürth

"Der erneute Aufstieg ist einfach der Hammer. Sobald ich an den Moment am Sonntag denke, als feststand, dass die SpVgg in die erste Liga geht, bekomme ich Gänsehaut. Und ich denke eigentlich ständig daran. Als wir vorsorglich das Glückwunschbanner für das Rathaus bestellt haben, dachte ich, hoffentlich fordern wir das Glück nicht zu sehr heraus. Diese junge Mannschaft mit den sympathischen Spielern, dem coolen Trainer Stefan Leitl und Rachid Azzouzi mit seinem Gespür für Talente hat eine so begeisternde Saison gespielt und gezeigt, dass auch mit wenig Etat ein Fußballmärchen wahr werden kann." © Hans-Joachim Winckler, NN

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Günther "Netzer" Lunz aus Bad Windsheim, ehemals Zeugwart bei der Spielvereinigung

"Ich habe fast einen Herzinfarkt bekommen und so laut geschrien, dass die Nachbarin rübergekommen ist. Nach dem Schlusspfiff hatte ich Tränen in den Augen. Es war eine überragende Saison."
  © Stefan Blank, NN

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Thilo Wolf, Jazzmusiker aus Fürth

"Was war das für ein Nervenkitzel. Und am Ende der direkte Aufstieg. Wow! Respekt vor dieser ungeheureren Leistung. Ich freue mich nicht nur als Fürther für unser Kleeblatt, sondern auch, weil dieser Erfolg ein Vorbild ist. Nicht nur für den 'ursprünglichen' und leidenschaftlichen Fußball ohne Mega-Etats, sondern für alle Bereiche des Lebens, in denen Menschen mit großer Leidenschaft, harter Arbeit und großem Teamgeist ein Ziel erreichen, von dem sie eigentlich nur im Stillen träumen durften. Man kann alles schaffen, wenn es man wirklich möchte. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann. Man sollte niemals aufgeben. Und jetzt freue ich mich auf die Bayern und Dortmund, die nach dieser Fürther Leistung sicher schon ein bisschen die Hosen voll haben werden!"
  © Hans-Joachim Winckler, NN

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Maike Müller-Klier, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle

"Das ist das Wunder von Fürth. Die Mannschaft hat es so verdient, direkt aufzusteigen. Wir waren vorher am Stadion und haben das Spiel dann daheim geschaut. Ich wusste, dass das Team das kann, aber dann in Unterzahl so souverän zu spielen, Respekt. Ich bin jetzt fix und fertig." © Hans-Joachim Winckler

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Volker Heißmann, Entertainer und Vizepräsident der Spielvereinigung

"Ich bin fix und foxi und natürlich überglücklich, die Mannschaft hat ihre Mentalität gezeigt und Moral bewiesen. Und das mit zehn Mann. Der Platzverweis, das war eine unsensible Entscheidung in so einem wegweisenden Spiel. Aber die Fans vor dem Stadion haben unser Team angespornt. Das waren die letzten zehn Prozent, die es gebraucht hat, sie waren der zwölfte Mann. Und dann natürlich unser Joker, der Dickson. Den kannst du früh um vier Uhr wecken, und dann macht er sein Tor. Das wird heute noch ein langer Abend." © Stefan Hippel, NN

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Markus Braun, zweiter Bürgermeister und zuständig für den Sport

"Ein Traum, ein Jahrhundertraum, der zum zweiten Mal in Erfüllung geht. Ich war eigentlich daheim, in aller Ruhe vor dem Fernseher. Aber die letzten fünf Minuten, das war nicht mehr zum Aushalten. Ich bin dann aufs Rad, um ein bisschen hier am Stadion mit dabei sein." © Zink

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Niklas Haupt, Chef der Stadtratsfraktion Die Linke

"Ich bin ehrlich gesagt am Ende. Nach der 1. Halbzeit habe ich gedacht, das wird nichts mehr. Ein Wechselbad der Gefühle, aber deshalb lieben wir den Fußball. Deshalb tue ich mir das an." © Winckler

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Else Mai, Witwe des Fürther Weltmeisters und Helden von Bern, Charly Mai

"Ich bin glücklich, das ist wunderbar. Wir haben so gekämpft. Wenn das mein Mann noch hätte erleben können. Die Mannschaf hat die gesamte Saison so gut gespielt. Ich finde keine Worte. Nach dem Rückstand und der Roten Karte habe ich gedacht: Jetzt muss ein Wunder geschehen und es ist geschehen. Ich zittere jetzt noch." © Hans-Joachim Winckler

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Kamran Salimi, Chef der Grünen-Fraktion im Stadtrat

"Ein tolles Ereignis, ein schönes und spannendes Spiel. Nach der Roten Karte dachte ich schon, das war es. Aber dann die 2. Halbzeit, klasse. Schalke, Bremen und HSV spielen 2. Liga. Und wo spielt Fürth? Jetzt wird gefeiert." © Hans-Joachim Winckler

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Christian Schmidt, Ehemaliger CSU-Bundeslandwirtschaftsminister

"Große Freude, ich habe schon internationale Glückwünsche für die SpVgg Greuther Fürth bekommen. Nach wie vor profitiert das Kleeblatt von der unaufgeregten Strategie, die Helmut Hack geschaffen hat: Mit Nachhaltigkeit zur Beständigkeit, nicht von oben herab, sondern mit den eigenen sportlichen Pfunden wuchern und nicht mit Millionen, die man sowieso nicht hat. Ich bin sicher: Diesmal gibt es auch Heimsiege!" © dpa