Elektrische Leichtfahrzeuge: Autofahren light

28.11.2020, 16:34 Uhr
Schon 2021 wollte das Schweizer Unternehmen Micro den nach L7e einzustufenden Microlino auf den Markt bringen. 2021 soll die 2,43 Meter kurze Isetta-Wiedergeburt endgültig an den Start fahren.
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Die Reichweite soll je nach Batteriegröße bis zu 200 Kilometer betragen, als Einstiegspreis stehen 12.000 Euro im Raum.
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So sah das Original aus: Die BMW Isetta wurde von den Bayerischen Motorenwerken im Zeitraum zwischen 1955 und 1962 gebaut.
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Auch der Messerschmitt Kabinenroller gehörte zu den sogenannten Rollermobilen. 1957 lief die Serienproduktion in Regensburg an.
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Das Goggomobil wurde von seinen Fans liebevoll
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Der Renault Twizy ist der Klassiker unter den 6e-Fahrzeugen, die schon mit Führerschein A beziehungsweise S oder jedem Zweiradführerschein gefahren werden dürfen. Als Twizy 45 kostet er ab 6775 Euro, hinzu kommt die Batteriemiete.
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Anfang 2021 soll der Citroën Ami auf die Straße fahren. Der zweisitzige Elektro-Würfel ist 45 km/h schnell und schafft eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern. Als Einstiegspreis stehen inzwischen rund 7000 Euro im Raum.
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Den Eli Zero kündigt das chinesische Start-up Eli Electric Vehicles an. Optisch ist er ein Mix aus Smart und Twizy. Der Elektro-Heckmotor leistet 4 kW/5,4 PS, an Akkugrößen stehen 6 und 8 kWh zur Wahl. Daraus ergeben sich 80 bzw. 113 km Reichweite. Als Basispreis werden rund 10.000 Euro genannt.
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Der Aixam ECity Pack ist ein Zweisitzer mit 6 kW Leistung. Er fährt bis zu 45 km/h schnell, die Maximal-Reichweite liegt bei 130 Kilometern. Preis: Ab 14.390 Euro.
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Aus Italien kommt der 2,78 Meter kurze Tazzari Zero City. Sein Induktionsmotor leistet 15 kW, das 14,4-kWh-Batteriepack ermöglicht bis zu 200 Kilometer Strecke. Preislich startet der in Imola gefertigte Kleinstwagen bei 18.207 Euro, dann allerdings mit 7,8-kWh-Akku.
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Die leichten Elektro-Minis gibt es auch als Nutzfahrzeuge. Ein Beispiel ist der Tropos Able. Mithilfe des sogenannten
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© Tropos

Goupil ist ein französischer Hersteller, der seine Leichtbau-
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Auch den Goupil G4 gibt es in verschiedenen Versionen. Kunden haben die Wahl unter Flüssigkeitsbatterien mit 8,6, 11,5 oder 15,4 kWh Kapazität, zudem stehen Lithium-Akkus mit 9 und 13,8 kWh zur Verfügung. Die Praxis-Reichweiten variieren zwischen 50 und 120 Kilometern. Preislich sind ab 20.167 Euro anzulegen.
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Unter dem putzigen Namen eBussy will das deutsche Unternehmen ElectricBrands im kommenden Jahr seine Leichtfahrzeuge auf den Markt bringen. Als Maximalreichweite verspricht man unter Mithilfe der integrierten Solarmodule über 600 Kilometer. Dem eBussy sollen bis zu 100 Kilogramm Ladung aufzubürden sein. Das Bild zeigt den allradgetriebenen Offroad-Bus, der inklusive Mehrwertsteuer voraussichtlich ab 21.600 Euro kostet.
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© ElectricBrands

Auch beim Pick-up (ab 16.600 Euro) besteht Wahlmöglichkeit zwischen 10 und 30 kWh Batteriekapazität. Bislang werden nur Reservierungen entgegengenommen.
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© ElectricBrands

Zu den vielen geplanten Varianten zählt auch der mit Kühlschrank, TV, Kochfeld, Frischwassertank, Spüle und Liegefläche (210 x 130 cm) ausgestattete Camper, für den ab 26.800 Euro veranschlagt werden. Ergänzend soll es eine Pritschen-Version mit Kippfunktion, einen Kastenwagen, einen Universaltransporter, einen Pick-up-Kombi, ein Cabrio Pick-up und das Standard-Fahrgestell (ab 15.800 Euro) geben.
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© ElectricBrands

Ari Motors ist ein Autobauer aus Sachsen. Der Ari 802 (Foto) nimmt zwei Personen mit, der Ari 804 deren vier. Für den Viersitzer lassen sich Solarpanels auf dem Dach bestellen. Als Energiespeicher dient wahlweise ein Blei-Gel- oder Lithium-Ionen-Akku, die Reichweiten variieren zwischen 120 und 285 Kilometern. Gedrosselt auf 25 km/h, kostet der Ari 802 ab 8921 Euro, der Ari 84 ab 11.580 Euro. Alternativ fahren beide Modelle 45 oder 80 km/h schnell.
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© Ari-Motors

Das eigentliche Spezialgebiet von Ari Motors sind leichte Elektrotransporter. Das Bild zeigt die Pritsche (ab 11.700 Euro netto), auch ein Kofferaufbau und ein Kipper sind erhältlich.
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© Ari-Motors

Hier trägt der Ari 458 einen Alkoven-Aufbau. Die serienmäßige Reichweite liegt bei 240 Kilometern, mit Lithium-Ionen-Akku erweitert sie sich auf bis zu 285 Kilometer, mit Dach-Solarzellen (Foto) auf maximal 315 Kilometer.
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© Ari-Motors

Leichtfahrzeug mit Brennstoffzelle - auch das ist denkbar: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat diesen wasserstoffbetriebenen Klein-Sportler entwickelt. Vorerst handelt es sich beim Safe Light Regional Vehicle (SLRV) aber nur um einen Prototypen.
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© DLR