Kfz-Kennzeichen: Was bedeuten diese Schilder?

13.9.2019, 15:22 Uhr
E-Kennzeichen: Es wurde im September 2015 eingeführt. Beantragen können es die Halter von Elektroautos. Zur Spezies werden Fahrzeuge mit rein batterieelektrischem Antrieb gezählt, außerdem die sogenannten Plug-in-Hybride, deren Batterie extern an der Steckdose aufzuladen ist sowie Brennstoffzellenfahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden. 
Das spezielle Kennzeichen legitimiert bestimmte Privilegien - beispielsweise das Befahren der Busspur oder reduzierte Parkgebühren.
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H-Kennzeichen: Das
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Saisonkennzeichen: Zu erkennen ist es an der übereinander angeordneten Zifferkombination rechts. Sie zeigt den Zeitraum an, während dem das Fahrzeug zugelassen ist und auf öffentlichen Straßen betrieben werden darf. 04 - 10 beispielsweise meint die Monate April bis Oktober. Der festgelegte Zeitraum muss mindestens zwei und darf maximal elf Monate umfassen. Während des restlichen Jahres ist das Fahrzeug auf einem Privatgrundstück abzustellen. Auch H- und E-Kennzeichen können zum Saisonkennzeichen ergänzt werden.
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Wechselkennzeichen: Eingeführt zum 1. Juli 2012, ermöglicht es den Haltern von zwei Autos, diese mit einem einzigen Kennzeichen zuzulassen. Bei den Fahrzeugen kann es sich auch um E-Mobile oder Oldtimer handeln. Das System funktioniert so, dass ein Teil des Kennzeichens fest am Auto angebracht wird und ein zweites, aufsteckbares Zusatzteil ans jeweils auf der Straße benutzte Fahrzeug kommt. Beide Fahrzeuge müssen allerdings der gleichen Klasse angehören - einmal Motorrad und einmal Auto geht also nicht.
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Rotes Kennzeichen: Es ist auch als Händlerkennzeichen bekannt. Die rote Nummer beginnt immer mit
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Kurzzeitkennzeichen: Es ist vorgesehen für Fahrzeuge, die eigentlich abgemeldet worden sind, aber eine Überführungs- oder Probefahrt antreten sollen. Man erkennt es man am gelben Feld rechts. Dort ist das Ablaufdatum vermerkt - oben der Tag, in der Mitte der Monat und ganz unten das Jahr. 18-09-19 würde also den 18. September 2019 bedeuten. Das Kurzzeitkennzeichen ist maximal für fünf Tage gültig. Die Erkennungsnummer beginnt stets mit den Ziffern 03 oder 04.
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Ausfuhrkennzeichen: Ein enger Verwandter des Kurzzeitkennzeichens, aber mit der Kompetenz, Fahrzeuge ins Ausland zu überführen. Erkennungsmerkmal: Rote Fläche rechts, auf der wiederum das Ablaufdatum abzulesen ist. Links stehen die Ortsangabe, eine ein- bis vierstellige Zahl und ein Buchstabe. Das Ausfuhrkennzeichen läuft nach spätestens einem Jahr ab.
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Grünes Kennzeichen: Es unterscheidet sich von einem ganz normalen Schild nur durch die grüne Schrift. Getragen wird es beispielsweise von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, bestimmten Fahrzeugen des Bau- und Transportgewerbes oder den Fahrzeugen von gemeinnützigen Organisationen. Es dokumentiert einen steuerlichen Vorteil, denn das betreffende Gefährt ist von der Kfz-Steuer befreit. Dazu muss das Hauptzollamt eine Genehmigung zur Steuerbefreiung erteilen.
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