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7. Mai 1971: Auch CSU will "Birkensee" fördern

Beim Bau des Naherholungsgebiets galt es noch Hürden zu überwinden - 07.05.2021 07:00 Uhr

„Lokaltermin“ in der Sandgrube bei Schwaig: hier soll das Erholungsgebiet entstehen.

04.05.2021 © NN


Zu den aufmerksamen Zuhörern in der Sandgrube im Lorenzer Reichswald bei Schwaig, wo einmal ein 24 Hektar großer See, ferner Sport-, Spiel- und Liegewiesen entstehen sollen, gehörten auch die CSU-Landtagsabgeordneten Friedrich Weißkopf (Kreisvorstandschafts-Vorsitzender der CSU), Wilhelm Winkler (Lauf) und Karl Schäfer als Partei-Bezirksvorsitzender Nürnberg/Fürth. Außerdem hatten sich noch Kreistags- und Gemeinderatsmitglieder aus den angrenzenden Ortschaften eingefunden.

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Friedrich Weißkopf umschrieb die Problematik mit den Worten: "Bisher wurde das Pferd von hinten aufgezäumt. Wir wollen das Problem an der Wurzel packen und von Grund auf entwickeln." Als vordringlich betrachtet er eine Entscheidung über die Frage der Trägerschaft dieses Drei-Millionen-Projekts.

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Dr. Georg Eisenhut ging es in seiner Darstellung vor allem darum zu beweisen, wie billig die Verwirklichung eines solchen Projektes ist: durch die günstige Erdformation könne man beispielsweise den See allein aus dem vorhandenen Grundwasser entstehen lassen.

Der Röthenbach werde dann nur noch einen regulierenden Faktor spielen. MdL Karl Schäfer regte die Gründung eines Zweckverbandes an, "damit endlich einmal jemand kompetent für das Projekt ist".

C. P.

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