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Alles im Blick: Infos zur Ansbacher Kommunalwahl 2020

Oberbürgermeisteramt, Stadtrat und Kreistag sollen neu besetzt werden - 01.10.2019 15:10 Uhr

Kommunalwahl: Das bedeutet alle sechs Jahre einen umfangreichen Stimmzettel mit vielen Möglichkeiten zur Stimmverteilung. © Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild


Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen in Bayern. Dabei werden Stadt- oder Gemeinderäte für die nächsten sechs Jahre bestimmt sowie die Kreistage als Volksvertretung auf Landkreisebene neu besetzt. In der Stadt Ansbach geht es um 40 Sitze im Stadtrat, für die man ab dem 18. Lebensjahr kandidieren kann.

Zeitgleich steht in Ansbach, wie auch in den meisten Städten und Gemeinden bayernweit, eine Wahl des (Ober)-Bürgermeisters an. In der Rezatstadt will Carda Seidel (parteilos), Oberbürgermeisterin seit 2008, erneut antreten. Erste Herausforderer sind bereits bekannt: Hans-Jürgen Eff tritt als parteiloser Kandidat an, Seidels Stellvertreter Thomas Deffner geht für die CSU ins Rennen. Außerdem hat die SPD angekündigt, einen Kandidaten aufzustellen.

Sollte es bei der Oberbürgermeisterwahl zu einer Stichwahl kommen, entscheidet sich das Rennen in der Regel zwei Wochen nach dem eigentlichen Wahltermin.

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen 2014

Bei der letzten Kommunalwahl in der Stadt Ansbach 2014 konnte sich Carda Seidel in der Stichwahl mit 60 Prozent gegen ihren Konkurrenten Thomas Deffner (CSU) durchsetzen.

Bei den Wahlen zum Ansbacher Stadtrat errang die CSU damals 30,6 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis: zwölf Sitze. Die SPD bekam 20,1 Prozent der Wählerstimmen und acht Sitze. Darauf folgte die Bürgerinitiative Ansbacher Parteiloser (BAP) mit sechs Sitzen. Außerdem errangen Büdnnis 90/Die Grünen und die ÖDP je vier Sitze, die Freien Wähler und die Wählervereinigung Offene Linke Ansbach je drei Sitze.

Das sollten Sie zu den Wahlen wissen

Bei der Kommunalwahl 2020 kommt in Bayern erstmals ein neues Auszählungsverfahren zu Einsatz, das Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren. Es soll eine gerechte Umrechnung der Stimmergebnisse in Mandate ermöglichen, indem es weder große noch kleine Parteien bevorzugt. Bei den Bundestagswahlen wird das Verfahren seit 2008 verwendet.

Eine weitere Besonderheit der anstehenden Kommunalwahl: Das Ausfüllen der Stimmzettel ist vergleichsweise kompliziert, weil die Ansbacher 40 Stimmen für den Stadtrat abgeben dürfen - entsprechend der Zahl der Sitze. Diese Stimmen lassen sich auf vielfältige Art und Weise verteilen, da man sowohl einzelne Listen wählen als auch panaschieren und kumulieren kann. Hierbei darf man die maximale Stimmzahl allerdings nicht überschreiten, sonst wird der Wahlzettel ungültig.

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