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Der KSD Hajduk präsentiert Adrian Mesek als Trainer

Kreisliga 2

Die Suche des KSD Hajduk nach einem Nachfolger für Ivica Batinic ist beendet. Da Filip Durec und Jurica Jelec nur bis zum Saisonende einsprangen und dabei den Klassenerhalt eintüteten, kann nun Vollzug auf dem Trainerposten vermeldet werden. Adrian Meseks Name tauchte in Gerüchten bei mehreren Vereinen auf, nun wurden Nägel mit Köpfen gemacht und der langjährige Turnerschaft-Coach will mit Hajduk an der nächsten Erfolgsgeschichte schreiben.

KSD-Sportdirektor Damir Harca (l.) kann Adrian Mesek als neuen Trainer am Sigena begrüßen.

 / © Hajduk

Mündlich wurde man sich schon vor ein paar Tagen einig, nun ist auch die Tinte trocken. Adrian Mesek ist der neue Coach des KSD Hajduk, der nach dem erreichten Klassenerhalt auch in der neuen Saison in der Kreisliga spielen wird. Dort kennt sich Mesek freilich gut aus, schließlich agierte er bis vor wenigen Wochen bei Ligakonkurrent Turnerschaft Fürth als Spielertrainer. Bei Hajduk allerdings will er nicht mehr so häufig auf dem Platz stehen, sondern vermehrt von der Seitenlinie die Kommandos geben. "Wenn ich auf dem Feld gebraucht werde, spiele ich aber auch", hält er sich ein Hintertürchen offen. "Die Mannschaft ist sehr stark. Ihr muss ich ein großes Lob aussprechen, denn sie hat den Klassenerhalt ja fast ohne festen Trainer geschafft." Nach dem Aufstieg legte Ante Jukic sein Amt nieder. Es übernahm Jurica Jelec bis zum Winter, der gegen Ende von Filip Durec unterstützt wurde, ehe Thomas Tech und Ivica Batinic kamen. Nach dem viel zu frühen Tod von Thomas Tech übernahm Batinic kurzerhand alleine, ehe wenige Wochen später die nächste Trennung ins Haus stand. So wurden Durec und Jelec wieder in die Verantwortung genommen, die schlussendlich den Klassenerhalt einfuhren.

"Die Offensive ist wirklich top und an der Defensive werden wir arbeiten." Bekanntlich beginnt diese ja in vorderster Reihe. "Der Verein ist top organisiert, von der Jugend angefangen bis zu den Leuten im Hintergrund. Damir Harca macht als Sportdirektor einen super Job", spart Mesek nicht mit Lobeshymnen. Bei Hajduk hat er nun auch einen Torwarttrainer und einen Physiotherapeuten zur Verfügung. Auf einen Co-Trainer will er vorerst verzichten, "außer es ergibt sich noch etwas." Auf die Zielsetzung angesprochen will er bodenständig bleiben. "Ich denke mit Vatanspor und vielleicht Tuspo oder Serbia sowie dem ASV Fürth und Bayern Kickers wird die Liga stärker. Ich wäre mit einem einstelligen Tabellenplatz vorerst zufrieden." Auf jeden Fall will er besser dastehen als in der abgelaufenen Saison, als der Klassenerhalt erst kurz vor Toresschluss feststand.

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