Besuch in Spix‘ Heimat

30.9.2011, 18:00 Uhr
Auch an der Fassade der Sparkasse werden die Besucher aus München Spix entdecken können.

© Bayer Auch an der Fassade der Sparkasse werden die Besucher aus München Spix entdecken können.

„40 bis 50 Besucher aus der Landeshauptstadt“, so Bürgermeister Gerald Brehm, werden am Samstag, 8. Oktober, in der Fortuna Kulturfabrik erwartet. Dort bekommt dann ab 18 Uhr Prof. Dr. Axel Alf von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, ein Muschel- und Schneckenforscher, die Medaille überreicht — aus Anerkennung, weil Alf der Staatssammlung eine wertvolle Schalensammlung gestiftet hat.

„Die Bevölkerung ist zu den Festvorträgen eingeladen“, betont Brehm. Der Preisträger wird über das Thema „Schnecken und Muscheln — 10000 Arten, was steckt dahinter?“ referieren, Dr. Michael Schrödl spricht anschließend über die „Jagd nach bunten Nacktschnecken im Meer von Peru“. Musikalisch umrahmen wird den Festakt der Chor der Ritter-von-Spix-Schule, der zwei Stücke aus dem Spix-Musical zum Besten geben wird, das 2012 Premiere feiern soll.

„Wir sind stolz, dass die ZSM ausgerechnet zum Jubiläum die Medaille nicht wie sonst in München, sondern in Höchstadt verleiht“, sagt Brehm. Er freue sich über die mittlerweile hervorragende Partnerschaft zwischen der ZSM und der Spix-Geburtsstadt, nachdem sie noch vor einigen Jahrzehnten vernachlässigt war.

Mit im Gepäck in Höchstadt wird Klaus Schönitzer, der Spix-Experte der ZSM, übrigens einige Exemplare seiner neu erschienen Biographie über den Brasilienforscher mit Aischgründer Wurzeln haben (wir berichteten). „Und am 8. November wird Schönitzer das Buch dann um 16 Uhr in der Höchstadter Sparkasse vorstellen“, sagt Sparkassen-Chef Herbert Fiederling, der ein Grußwort zur Biographie verfasst hat. „Dann schauen wir mal, wie schnell die Bücher weggehen“, sagt Brehm. Vielleicht würden sie ja ein ähnlicher Renner wie einst die Spix-Briefmarken, die rasant Absatz gefunden hätten.