NN/NZ-Klinikcheck: Neues Gelenk, neues Leben

Damit die neue Hüfte richtig sitzt: Unser Klinikcheck weiß Rat

Melanie Scheuering

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8.8.2022, 10:55 Uhr
Auch jüngere Menschen können an einem Hüftschaden leiden.

© RioPatuca Images - Fotolia Auch jüngere Menschen können an einem Hüftschaden leiden.

Mehr als 228.000-mal wurde der Eingriff 2020 in Deutschland durchgeführt. Für welche Klinik sich Patienten entscheiden, ist aber beileibe nicht egal, da sich die Ergebnisse der einzelnen Häuser teilweise stark unterscheiden.

Die Wissenschaftler des NN/NZ-Klinikchecks haben Krankenhäuser in der Region Nürnberg auf den Prüfstand gestellt und herausgefunden, wo Komplikationen und unerwünschte Folgen am seltensten auftreten.

Doch wann sollte man überhaupt operieren und wann noch abwarten? Ein Kriterium ist, wie eingeschränkt sich der Patient selbst fühlt. "Jemand, für den Sport ein Lebenselixier ist, wird eher auf eine Operation drängen als jemand, der kaum Beschwerden hat, aber Angst vor einer OP", sagt der Leitende Arzt mit Schwerpunkt Hüfterkrankungen in der Nürnberger Erler-Klinik, Dr. Ambrosius Müller.

Krankengymnastik oder Medikamente können in manchen Fällen vorübergehend helfen, die Beschwerden zu mildern und weiteren Knorpelabbau zu verhindern. Gut für die Hüfte sind Kraft- und Dehnübungen. Müller: "Es ist ein Vorurteil, dass Bewegung hier schädlich sei - im Gegenteil."

Wenn am Ende doch eine OP nötig wird, ist die Wahl des richtigen Krankenhauses nicht leicht.

Lesen Sie jetzt, welche Klinik dieses Jahr den NN/NZ- Klinikcheck gewonnen hat, und was Sie über den Einsatz einer Hüftendoprothese noch wissen sollten [NN+].

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