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Erlangen vertritt Großstädte bei Wettstreit

Solar-Champions-League - 24.05.2012 19:00 Uhr

Die "Solarstadt" Fürth zapft die Sonne auch auf dem Sozialrathaus an. © Winckler


„Und der Gewinner ist: Erlangen“ könnte es am 5. Juli heißen. Dann werden die Solarmeister der europäischen „RES Champions League“ (RCL) gekürt. In der deutschen Solarbundesliga für Großstädte rangiert die Hugenottenstadt schon einige Zeit vor der selbsternannten „Solarstadt“ Fürth, aber hinter Ingolstadt. Dennoch bestimmte die deutsche RCL-Jury Erlangen zum Bewerber um die kontinentale Meisterschaft 2012.

Zu den Auswahlkriterien sagt Andreas Witt vom Magazin „Solarthemen“: „Neben einem Platz in den Top3 der Solarbundesliga spielt das Gesamtengagement um Klimaschutz und Energiewende eine große Rolle.“ In Erlangen sei das gerade auch an den Aktivitäten des Vereins „Sonnenenergie Erlangen“ um Prof. Martin Hundhausen deutlich spürbar, lobt der RCL-Juror. Der hat sowohl die Solarbundes- als auch Europaliga mit ins Leben gerufen. Neben Solarthemen bilden das „Klimabündnis der Städte“ und die Deutsche Umwelthilfe die Jury.

Momentan beteiligen sich acht EU-Nationen an der seit einigen Jahren ausgetragenen Solaren Europameisterschaft. Die Sieger der nach Stadtgrößen eingeteilten Solaren Champions League werden ähnlich gekürt wie beim Eurovision Song Contest. Jedes Land hat einen, zwei und drei Punkte zu vergeben. Am Ende wird abgerechnet.

  

Heinz Wraneschitz

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