Podcast heiß & innig

Nürnberger Ärztin über Liebeskummer: Warum uns ein gebrochenes Herz so gefährlich werden kann

Johannes Alles

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14.6.2024, 05:00 Uhr
Ein gebrochenes Herz kann große Probleme verursachen. Prof. Dr. Christiane Waller weiß das.

© Imago/fStop Images/ Klinikum Nbg Ein gebrochenes Herz kann große Probleme verursachen. Prof. Dr. Christiane Waller weiß das.

Eigentlich wissen wir das schon: Leidet unsere Psyche, kann das ganz schnell auf den Körper durchschlagen. Einen verspannten Nacken vom Stress im Büro dürften die meisten kennen. Da "sitzt uns was im Nacken", sagen wir dann.

Eine andere Redewendung ist die vom "gebrochenen Herzen" bei schlimmen Liebeskummer. Und tatsächlich gibt es das "Broken Heart" nicht nur bildlich gesprochen, sondern auch als Syndrom in der Medizin.

Prof. Dr. Christiane Waller, Chefärztin am Klinikum Nürnberg, weiß, dass Herzschmerz nach einer Trennung oder dem Verlust eines geliebten Menschen böse Folgen haben kann. Und sie bemängelt, dass immer noch zu viele Ärztinnen und Ärzte ihren Fokus zu sehr auf körperliche Symptome richten und dabei das psychische Leid der Patienten außer Acht lassen. Sie selbst hat zwei langwierige Facharztausbildungen absolviert, ist Kardiologin (Herz) und Psychosomatikerin.

Was löst das Broken-Heart-Syndrom aus?

In unserem intimen Podcast heiß & innig erklärt uns Waller leicht verständlich das Broken-Heart-Syndrom, wie es ausgelöst wird und welche Folgen es haben kann. Außerdem sagt sie uns, wo die Medizin noch großen Nachholbedarf hat - und wie wir uns am besten vor einem gebrochenen Herzen schützen können. Und das ist dann wirklich rührend.

Das komplette rund 35-minütige Gespräch sowie alle weiteren Folgen unseres Podcasts hören Sie auf allen gängigen Playern wie Spotify oder unter nordbayern.de/podcasts bzw. nn.de/podcasts.

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