Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Werke bereichern den öffentlichen Raum

30.8.2019, 14:00 Uhr
Ein Hase hoppelt im Erlanger Röthelheimpark. Die Skulptur besteht aus Edelstahlplatten und soll auf dem ehemaligen Militärgelände ein Zeichen für Friedfertigkeit setzen.
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Ein Hase hoppelt im Erlanger Röthelheimpark. Die Skulptur besteht aus Edelstahlplatten und soll auf dem ehemaligen Militärgelände ein Zeichen für Friedfertigkeit setzen. © Harald Sippel

Ganz selten, wenn niemand hinschaut, schleichen Steinriesen durch den Treuchtlinger Kurpark und versuchen, die Spielgeräte zu klauen. So hat es zumindest den Anschein, wenn man die Skulptur
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Ganz selten, wenn niemand hinschaut, schleichen Steinriesen durch den Treuchtlinger Kurpark und versuchen, die Spielgeräte zu klauen. So hat es zumindest den Anschein, wenn man die Skulptur "Der Lauernde" von Christian Rösner aus der richtigen Perspektive fotografiert. © Patrick Shaw

Apropos Treuchtlingen: Hier wird das Stadtbild außerdem durch das
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Apropos Treuchtlingen: Hier wird das Stadtbild außerdem durch das "Statement: Vom Punkt zum Kreis zur Kugel" bereichert. Das Werk stammt von Hubert Baumann. © Benjamin Huck

Der belgische Künstler Arne Quinze stellte im Juni 2016 seine Skulptur
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Der belgische Künstler Arne Quinze stellte im Juni 2016 seine Skulptur "Talking to the Sky" in Forchheim vor. Das 7,5 Meter hohe Kunstwerk wurde vor der Forchheimer Sparkasse enthüllt und ragt seit dem farbenfroh in den Himmel. © Berny Meyer

„Ich fahre momentan immer mindestens zwei Runden“, sagte der Adelsdorfer Bürgermeister Karsten Fischkal im Jahr 2017 anlässlich der Installation eines neuen Kunstwerks in einem Kreisverkehr der Ortschaft im Landkreis ERH. Stahlplatten mit ausgestanzten Figuren sind sternförmig um Stelen angeordnet.
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„Ich fahre momentan immer mindestens zwei Runden“, sagte der Adelsdorfer Bürgermeister Karsten Fischkal im Jahr 2017 anlässlich der Installation eines neuen Kunstwerks in einem Kreisverkehr der Ortschaft im Landkreis ERH. Stahlplatten mit ausgestanzten Figuren sind sternförmig um Stelen angeordnet. © Foto: Hubert Bösl

Dürfen wir vorstellen? Das ist:
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Dürfen wir vorstellen? Das ist: "Der große Knoten". Erschaffen von Sabine Mädl und Verena Reimann im Jahre 2007 im Auftrag der Gemeinde Rednitzhembach (Landkreis Roth). Seitdem ziert der Knoten einen Kreisel in der Ortschaft. © Ammer André (aar)

Der Knoten ist das größte Kunstwerk auf dem Rednitzhembacher Kunstweg. Es steht auf der Insel des Kreisverkehrs und damit an einem Verkehrsknotenpunkt.
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Der Knoten ist das größte Kunstwerk auf dem Rednitzhembacher Kunstweg. Es steht auf der Insel des Kreisverkehrs und damit an einem Verkehrsknotenpunkt. © Angelika Zauft

Das
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Das "Sternentor" von Klaus-Leo Drechsel ist nicht allein eine Skulptur, sondern auch ein gebrauchsfähiges astronomisches Instrument. Mit Hilfe zweier drehbarer Ringe können die Bahnen von Sonne und Mond täglich nachvollzogen werden. Das "Sternentor" steht in Rednitzhembach (Landkreis Roth). © Gemeinde Rednitzhembach

Die
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Die "Große Hülle" des Künstlers Werner Knaupp stammt aus dem Jahr 1987 und bereichert den Stadtpark der Stadt Stein bei Nürnberg mit einem orangen Farbimpuls. © Foto: Edgar Birzer/Stadt Stein

Das Adjektiv
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Das Adjektiv "groß" scheint bei Künstlern sehr beliebt zu sein. Wir präsentieren die „Große Schulter“. So heißt diese Skulptur am Rothsee in der Nähe des Segelzentrums Heuberg. Im Volksmund heißt das Kunstwerk von Wolfgang Bier aus Schwäbisch Hall schlicht „Elefant“. © Tobias Tschapka

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"Ängstlicher Mond" heißt die neueste Errungenschaft der Stadt Bamberg: Die Skulptur wurde im Juli 2019 im Hain aufgestellt. © Frank Märzke

Schon etwas länger da ist die
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Schon etwas länger da ist die "Liegende Frau mit Frucht", die das Bamberger Stadtbild bereichert. © VC

Dieses Werk wurde im Juli 2019 aufgestellt und zwar in Hilpoltstein (Landkreis Roth). Das Werk mit dem Titel
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Dieses Werk wurde im Juli 2019 aufgestellt und zwar in Hilpoltstein (Landkreis Roth). Das Werk mit dem Titel "Mutes Flügel" soll nach Angaben des Künstlers Robert Kessler eine "Verflügelung von Mut" darstellen und zum Verweilen einladen. © Harry Rödel

Diese Skulptur beschäftigte sogar Mario Barth: Der Comedian fragte sich öffentlich, ob in Neumarkt in der Oberpfalz Steuergelder verschwendet wurden. Der
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Diese Skulptur beschäftigte sogar Mario Barth: Der Comedian fragte sich öffentlich, ob in Neumarkt in der Oberpfalz Steuergelder verschwendet wurden. Der "Syrmel" steht seit 2018 in der Stadt. © Wolfgang Fellner

1990 füllte eine Zwergflusspferd-Dame namens
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1990 füllte eine Zwergflusspferd-Dame namens "Elsbeth" das Sommerloch der Republik. In Fürth entwischte Elsbeth dem Zirkus Fliegenpilz, glitt in die Pegnitz und ließ sich erst nach sieben Tagen wieder einfangen. Sogar die ARD-Tagesthemen und das "heute journal" des ZDF berichteten. Im Sommer 2018 wurde Elsbeth in Fürth feierlich als Bronze-Skulptur enthüllt. © Foto: Hans-Joachim Winckler

Der Eber aus Ebermannstadt im Landkreis Forchheim ist ein Beispiel für
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Der Eber aus Ebermannstadt im Landkreis Forchheim ist ein Beispiel für "Guerilla-Kunst": Die Skulptur wurde zum 1000-jährigen Stadtjubiläum von Günther Hertel gestiftet - und im Winter 2014 von unbekannten Strick-Künstlern mit rot-weißen Socken beglückt. © Martin Regner

Die drei Wahrzeichen des Dorfes Hofstetten sind die Engerlingscheune, die Kirche und die Reichelmühle. Seit Sommer 2019 sind die drei Bauwerke, die das Dorfbild prägen, in einem rostigen Kunstwerk aus Corten-Stahl vereint und schmücken einen Kreisverkehr vor dem Hilpoltsteiner Ortsteil im Landkreis Roth.
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Die drei Wahrzeichen des Dorfes Hofstetten sind die Engerlingscheune, die Kirche und die Reichelmühle. Seit Sommer 2019 sind die drei Bauwerke, die das Dorfbild prägen, in einem rostigen Kunstwerk aus Corten-Stahl vereint und schmücken einen Kreisverkehr vor dem Hilpoltsteiner Ortsteil im Landkreis Roth. © Bernhard Bergauer

An dieser Baustelle geht nichts vorwärts: Weder Walze noch Bauarbeiter bewegen sich, und das soll auch so sein. Der Mittelpunkt des Verkehrskreisels am östlichen Ortseingang von Ammerndorf (Landkreis FÜ) setzt den Straßenbauarbeitern ein Denkmal, bestehend aus einer historischen Straßenwalze und einem stilisierten Bauarbeiter.
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An dieser Baustelle geht nichts vorwärts: Weder Walze noch Bauarbeiter bewegen sich, und das soll auch so sein. Der Mittelpunkt des Verkehrskreisels am östlichen Ortseingang von Ammerndorf (Landkreis FÜ) setzt den Straßenbauarbeitern ein Denkmal, bestehend aus einer historischen Straßenwalze und einem stilisierten Bauarbeiter. © Günter Greb

Zahlreiche Statuen und Skulpturen bereichern auch das Nürnberger Stadtbild. Neben kirchlichen und privaten Standbildern und Freiplastiken gehören alleine 230 Statuen und Denkmäler der Stadt.
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Zahlreiche Statuen und Skulpturen bereichern auch das Nürnberger Stadtbild. Neben kirchlichen und privaten Standbildern und Freiplastiken gehören alleine 230 Statuen und Denkmäler der Stadt. "Das schlafende Nashorn" der Künstlerin Dorota Hadrian liegt seit 2018 am Egidienplatz. © Martin Regner

Dieses Kunstwerk in der Nürnberger Fußgängerzone kennt jeder: Das
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Dieses Kunstwerk in der Nürnberger Fußgängerzone kennt jeder: Das "Ehekarussell" ist ein Brunnen mit allerhand makabren Motiven und wurde von dem Bildhauer Jürgen Weber gestaltet. © Harald Sippel

Und noch ein Kunstbrunnen: Dieser steht in der Mitte des Kreisverkehrs zwischen Neustadt an der Aisch und Diespeck. Seine Gestaltung mit Händen, die einen Wassertropfen halten, hat nicht nur zufällig etwas mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft des Kreisverkehrs angesiedelten Mineralwasserabfüller zu tun.
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Und noch ein Kunstbrunnen: Dieser steht in der Mitte des Kreisverkehrs zwischen Neustadt an der Aisch und Diespeck. Seine Gestaltung mit Händen, die einen Wassertropfen halten, hat nicht nur zufällig etwas mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft des Kreisverkehrs angesiedelten Mineralwasserabfüller zu tun. © Martin Regner

Nicht weit davon entfernt, nämlich vor dem Diespecker Rathaus, befindet sich ein Kunstwerk, das nicht steht, sondern liegt: Der mehrere Meter lange
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Nicht weit davon entfernt, nämlich vor dem Diespecker Rathaus, befindet sich ein Kunstwerk, das nicht steht, sondern liegt: Der mehrere Meter lange "Knüppeldamm" aus Bronze soll sowohl den Ursprung der Ortschaft Diespeck an einem Übergang aus Baumstämmen über den Fluss Aisch als auch "die gottgegebene Horizontalität des Wasserlaufs" symbolisieren. © Martin Regner