Mathias Kreitinger wird Rechtsreferent in Fürth

21.1.2016, 16:00 Uhr
Im August steht in der Stadtspitze ein Wechsel an.

© Hans-Joachim Winckler Im August steht in der Stadtspitze ein Wechsel an.

Es war eine klare – und wenig überraschende – Entscheidung: 29 von 45 gültigen Stimmen entfielen in der Sitzung am Mittwoch auf Mathias Kreitinger, der zuvor schon als der aussichtsreichere Kandidat galt. SPD und Linke hatten den 39-Jährigen auf den Schild gehoben: Da die SPD mit 26 Stimmen die absolute Mehrheit im Rat hat, war zu erwarten, dass sich ihr Favorit durchsetzen würde.

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Kreitinger ist gebürtiger Nürnberger und wohnt in Zirndorf. Er leitet seit 2010 bei der Regierung von Mittelfranken das Sachgebiet „Kommunale Angelegenheiten“, zuständig ist seine Abteilung unter anderem für die Überwachung und Genehmigung der Haushalte mittelfränkischer Städte, darunter auch Fürth. Am 1. August soll er Christoph Maier ablösen, der dann in den Ruhestand geht. Als Rechtsreferent wird Kreitinger unter anderem mit der Herausforderung konfrontiert sein, im Gustavstraßenstreit die richtigen Entscheidungen zu treffen.

16 Interessenten hatten sich für den Posten beworben, zwei blieben am Ende im Rennen. Neben Kreitinger stand Olaf Kuch zur Wahl, er bekam 16 Stimmen. Fünf Stimmen waren ungültig abgegeben worden, eine CSU-Stadträtin fehlte entschuldigt. Kuch, 45 Jahre alt und in Fürth zuhause, leitet das Einwohneramt und die Ausländerbehörde in Nürnberg. Der CSU-Mann hatte die Unterstützung nicht nur der Konservativen, sondern auch der Grünen.

Ein neues Gesicht gibt es auch im Stadtrat: Stephan Eichmann (39) wurde als ehrenamtlicher Rat für die FDP vereidigt. Der Rechtsanwalt tritt die Nachfolge Kurt Georg Strattners an, der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat Ende 2015 niederlegte. Strattner hinterlasse große Fußstapfen und habe sich „hoch verdient um die Stadt gemacht“, so Eichmann. „Ich freue mich, diese Arbeit in seinem Sinne fortführen zu dürfen.“

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