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Minister plädiert für den Verschwenk

Herrmann: Nur S-Bahn durchs Knoblauchsland schnell zu machen - 16.08.2010 13:00 Uhr

Der Bahnverkehr war wegen eines Oberleitungsschadens behindert. © Wolfgang Händel


Die neue Strecke sei für die Mobilität unzähliger Menschen im Regionalverkehr und für die weitere Entwicklung der Metropolregion Nürnberg eminent wichtig, betonte Herrmann in einer Stellungnahme an die Erlanger Nachrichten.

Weil die Verfahren aber noch immer nicht abgeschlossen sind, sei schon jetzt abzusehen, „dass andere S-Bahn-Strecken, deren Planung und Realisierung deutlich später begonnen haben, weit vor dieser Trasse im Städtedreieck fertiggestellt werden“ — wie beispielsweise die S-Bahn-Strecken nach Ansbach und Neumarkt. Dies behindere die regionale Entwicklung im Städtedreieck ganz erheblich.

Die Bahn beginne zwar im Dezember auch auf der Strecke nach Erlangen mit einem Taktverkehr, ohne neue, und eigene S-Bahn-Trasse gebe es aber auch keine modernen und leistungsfähigen S-Bahnhöfe Eltersdorf, Bruck und Paul-Gossen-Straße.

Der Freistaat Bayern habe seinen Förderanteil an dem Gesamtpaket des S-Bahn-Ausbaus für die Region in Höhe von 155 Millionen Euro fest zugesagt. 

pm

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