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Die beliebtesten Vornamen 2019 - Greta noch nicht dabei

Alte Namen sind und bleiben bei beiden Geschlechtern gefragt - 18.12.2019 13:48 Uhr

Es sei nicht auszuschließen, dass wie in den vergangenen Jahren wieder Marie, Sophie und Maria die ersten drei Plätze bei den weiblichen Vornamen belegen, teilte die Gesellschaft nach ersten Stichproben der Listen deutscher Standesämter mit. Auch bei den Jungennamen hat der Vorjahressieger Paul demnach gute Chancen, abermals die Gesamtliste der beliebtesten Vornamen anzuführen. Die endgültigen Sieger werden den Angaben zufolge erst im Frühjahr feststehen, wenn die Sprachexperten die Angaben aller Standesämter in Deutschland ausgewertet haben.

"Eine gänzlich neue Liste der beliebtesten Vornamen wird es wohl für das Jahr 2019 nicht sein", wagte die Gesellschaft für deutsche Sprache aber schon als Prognose, wenn es auch einige Neuerungen unter den jeweiligen Top Ten geben dürfte. Separat zur Gesamtliste aller vergebenen Vornamen erstellt die Gesellschaft jeweils noch eine Liste der sogenannten Erstnamen, also derjenigen, die bei mehreren vergebenen Vornamen an erster Stelle stehen.

"Vielversprechender Anwärter auf den Spitzenplatz"

Hier ist bei den Mädchen Hanna oder Hannah "ein vielversprechender Anwärter auf den Spitzenplatz" und könnte damit Emma von dort verdrängen, heißt es in der Prognose. Bei den Jungennamen deuten die Stichproben dagegen daraufhin, dass Ben an der Spitze der Erstnamenliste bleiben könnte. Allerdings muss der Erstname nicht immer gleichbedeutend mit dem Rufnamen sein, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache auf Anfrage erklärte.

Weitere interessante Erkenntnisse aus der Stichprobe von einem Dutzend deutscher Standesämter: Mädchenamen mit E wie Emma, Emilia, Ella und Elisabeth bleiben weiter sehr beliebt, ebenso die mit M wie Marie, Maria, Mia, Mila und Mathilda.

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Aber auch die weiblichen Vornamen mit L wie Lina, Lea, Lena, Luise, Leonie, Leni, Luisa, Lotta, Lara und Lia könnten es noch mit nach vorne schaffen. Auch alte Namen sind und bleiben offenbar bei beiden Geschlechtern gefragt, etwa Klara, Frieda, Greta, Mathilda, Elisabeth und Ida bei den Mädchen oder Emil, Anton, Oskar, Theo, Karl und Jakob bei den Jungen. Vor allem Klara und Emil haben demnach gute Chancen, neu unter die Top Ten zu kommen.

Absteiger des Jahres bei den Vornamen könnte der Prognose zufolge Henry sein, der es erst im Vorjahr auf die Liste der zehn häufigsten männlichen Vornamen geschafft hatte.

epd

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