"Woiwode"

Kino-Star aus Franken: Peter Althof spielt in Kriegsdrama mit

Stefan Besner

Online-Redaktion

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16.12.2022, 18:43 Uhr
"Also ich spiel' ja bloß nen Franzosen, der das Auto ein wenig manipuliert", erklärt Promi-Personenschützer Peter Althof.

© Althof "Also ich spiel' ja bloß nen Franzosen, der das Auto ein wenig manipuliert", erklärt Promi-Personenschützer Peter Althof.

Michael Jackson, Falco oder Muhammed Ali - sie alle kannte Peter Althof nicht nur persönlich, er sorgte als Bodyguard sogar für ihre persönliche Sicherheit. In der "Macho Man"-Filmreihe trat Althof dann erstmals selbst aus dem Schatten der Stars ins Rampenlicht. Zuletzt war er in der 15. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" zu sehen. Im 2023 erscheinenden Antikriegsdrama "Woiwode" nimmt Althof es als renitenter Autoschrauber nun mit den Nazis auf - mit drastischen Folgen.

Woiwode

Die Handlung des Dokudramas "Woiwode" basiert auf einer wahren Begebenheit und ist in den Kriegsjahren 1941-1945 angesiedelt. Vor dem Hintergrund des Stauffenberg-Attentats wird die Geschichte von Gerhard Woiwode, gespielt von Finn Vorbrodt, erzählt; einem einfachen Mann, der 1944 einem verwundeten amerikanischen Soldaten das Leben rettet. Gedreht wurde unter anderem in Weimar, Dresden und Pilsen. Regie führte Maik Gießler, der auch das Drehbuch zu "Woiwode" schrieb.

Althof als renitenter Autoschrauber

"Also ich spiel' ja bloß nen Franzosen, der das Auto ein wenig manipuliert", erklärt Althof. Seine Figur, stilecht in blauer Latzhose, die Zigarette leger im Mundwinkel klebend, lehnt die Nazis und ihre Ideologie strikt ab. Das bringt den renitenten Autoschrauber schließlich auch erheblich in die Bredouille. Als ein SS-Hauptmann ihn zur Rede stellt, eskaliert die Situation. "Ich hab ihm dann eine Zigarette entgegengeschnalzt. Und dann haben die halt überlegt, ob sie mich aufs Schafott schicken", schildert Althof.

Althof am Set.

Althof am Set. © Peter Althof

Besondere Herausforderung bei den Dreharbeiten seien für ihn gewesen, dass er - im Gegensatz zu seiner kettenrauchenden Filmfigur - Nichtraucher ist und sich sprachlich eher im Fränkischen als dem Französischen zuhause fühlt.

Mehrere Projekte in der Pipeline

Wer Althofs Leinwand-Auftritt auf gar keinen Fall verpassen will, muss sich indessen noch ein wenig gedulden. "Woiwode" erscheint erst 2023. Ein genauer Termin ist aktuell noch nicht bekannt. "Mitte bis Ende nächsten Jahres" hält Althof für wahrscheinlich. Wem das zu lange hin ist, der kann ja die alten Macho-Man-Streifen aus der Mottenkiste kramen - und sich bei der Gelegenheit gleich einstimmen auf Macho Man III. Der erscheint nämlich ebenfalls 2023. Und auch darüber hinaus hat Althof Pläne für die Leinwand. Ein weiteres Projekt warte bereits in der Pipeline. Darüber dürfe er jedoch nicht reden - Geheimsache. Nur so viel verrät er: "Es geht um um einen Action-Film. Und ich spiel mal einen Bösen."

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