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Länder fordern Messer-Verbot an öffentlichen Orten

Waffenverbotszonen sollen per Gesetz ausgeweitet werden - 11.05.2019 10:31 Uhr

Demnach soll künftig das Mitführen von Klingen in Einkaufszentren, an Bahnhöfen, Haltestellen und bei Großveranstaltungen verboten werden können.

Messerangriffe würden "weiterhin in hoher Zahl" verübt, heißt es dem Artikel zufolge in dem Entwurf der Länder Bremen und Niedersachsen. "Sie sind besonders gefährlich und beinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung." Konkret sehe das Gesetz vor, dass Waffenverbotszonen auf Orte ausgeweitet werden sollen, "an denen sich besonders viele Menschen aufhalten". Die Wahrscheinlichkeit sei "besonders hoch", dass es an diesen Orten zu Übergriffen komme.

Die Verschärfung sieht demnach darüber hinaus vor, dass feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als sechs Zentimetern nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden dürfen - bislang sind maximal zwölf Zentimeter erlaubt. Der Umgang mit Springmessern soll unabhängig von der Klingenlänge komplett verboten werden. Laut Zeitung wird mit einer breiten Zustimmung im Bundesrat gerechnet. 

dpa

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