Wichtige Neuerungen

Mehr Pfand, weniger Plastik: Das ändert sich 2022 bei Aldi, Edeka, Rewe und Co.

30.12.2021, 11:01 Uhr
Zum 1. Januar wird die Pfandpflicht für Getränke in Plastikflaschen ausgeweitet. Waren bisher etwa Frucht- und Gemüsesäfte vom Einweg-Pfand von 25 Cent ausgenommen, gilt dies künftig auch für sie. Auch Getränkedosen werden ohne Ausnahme pfandpflichtig.
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Pfand auch für Fruchtsäfte

Zum 1. Januar wird die Pfandpflicht für Getränke in Plastikflaschen ausgeweitet. Waren bisher etwa Frucht- und Gemüsesäfte vom Einweg-Pfand von 25 Cent ausgenommen, gilt dies künftig auch für sie. Auch Getränkedosen werden ohne Ausnahme pfandpflichtig. © xim.gs via www.imago-images.de

Ab dem 1. Januar dürfen an den deutschen Ladenkassen keine Einkaufstüten aus Plastik mehr angeboten werden. Konkret geht es um leichte Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometer - das sind die Standard-Tüten, die man beim Einkaufen bekommt. Ausgenommen sind besonders stabile Mehrweg-Tüten sowie die dünnen Plastikbeutel, die man etwa am Obst- und Gemüsestand findet.
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Aus für Plastiktüten

Ab dem 1. Januar dürfen an den deutschen Ladenkassen keine Einkaufstüten aus Plastik mehr angeboten werden. Konkret geht es um leichte Kunststofftragetaschen mit einer Wandstärke zwischen 15 und 50 Mikrometer - das sind die Standard-Tüten, die man beim Einkaufen bekommt. Ausgenommen sind besonders stabile Mehrweg-Tüten sowie die dünnen Plastikbeutel, die man etwa am Obst- und Gemüsestand findet. © Fleig / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

Wenige Stunden vor Ladenschluss dürften Verbraucher ab Frühjahr mit vielen Schnäppchen und Rabatten rechnen. Denn ab Mai 2022 können Lebensmittelgeschäfte Produkte mit bevorstehendem Verfallsdatum oder leicht verderbliche Lebensmittel zu einem günstigeren Preis verkaufen. Bisher mussten die betroffenen Produkte mit einem entsprechenden Aufkleber versehen werden, was für die Händler sehr umständlich war. Ab Mai 2022 reicht es, wenn beispielsweise ein
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Schnäppchen vor Ladeschluss werden vereinfacht

Wenige Stunden vor Ladenschluss dürften Verbraucher ab Frühjahr mit vielen Schnäppchen und Rabatten rechnen. Denn ab Mai 2022 können Lebensmittelgeschäfte Produkte mit bevorstehendem Verfallsdatum oder leicht verderbliche Lebensmittel zu einem günstigeren Preis verkaufen. Bisher mussten die betroffenen Produkte mit einem entsprechenden Aufkleber versehen werden, was für die Händler sehr umständlich war. Ab Mai 2022 reicht es, wenn beispielsweise ein "30 Prozent günstiger"-Hinweis sichtbar wird.  © Martin Wagner via www.imago-images.de

Aldi, Rewe, Penny und Lidl haben für 2022 eine Produktänderung geplant. Aldi Süd und Nord planen, dass Schweinefrischfleisch bis Ende 2022 dem
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Nur Fleisch aus Deutschland

Aldi, Rewe, Penny und Lidl haben für 2022 eine Produktänderung geplant. Aldi Süd und Nord planen, dass Schweinefrischfleisch bis Ende 2022 dem "5D-Standard" entsprechen soll. Das heißt alle fünf Schritte der sogenannten Wertschöpfungskette werden in Deutschland stattfinden - dazu zählen die Geburt der Schweine, die Aufzucht und Mast, die Schlachtung und die Verarbeitung. Rewe und Penny stellen ebenfalls auf "5D" um, allerdings schon zum Sommer 2022.  © Jan Woitas, dpa

Der Einzelhandel hat in Folge der Corona-Pandemie zunehmend mit Lieferengpässen zu kämpfen. Händler beschweren sich über fehlende Produkte in ihren Lagern und oft ist unklar, ob der Nachschub überhaupt eintrifft. Auch Aldi Süd, Aldi Nord, Penny oder Norma sind davon betroffen, wenn auch nur im Non-Food-Bereich. Die meisten Unternehmen erwarten jedoch im zweiten Quartal 2022 eine entspanntere Lage in der Logistikbranche.
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Lieferengpässe auch in Supermärkten?

Der Einzelhandel hat in Folge der Corona-Pandemie zunehmend mit Lieferengpässen zu kämpfen. Händler beschweren sich über fehlende Produkte in ihren Lagern und oft ist unklar, ob der Nachschub überhaupt eintrifft. Auch Aldi Süd, Aldi Nord, Penny oder Norma sind davon betroffen, wenn auch nur im Non-Food-Bereich. Die meisten Unternehmen erwarten jedoch im zweiten Quartal 2022 eine entspanntere Lage in der Logistikbranche. © Florian Gaertner/photothek.net

Ab Januar beginnen große Lebensmittelhändler in Deutschland damit, auch auf ihren Milch- und Molkereiprodukten die Haltungsform der Tiere auszuweisen. Dank der Haltungsform-Kennzeichnung können Verbraucher beim Einkauf auf den ersten Blick erkennen, wie hoch das Tierwohl-Niveau bei der Haltung der Milchkühe ist.
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Haltungsform auch auf Molkereiprodukten

Ab Januar beginnen große Lebensmittelhändler in Deutschland damit, auch auf ihren Milch- und Molkereiprodukten die Haltungsform der Tiere auszuweisen. Dank der Haltungsform-Kennzeichnung können Verbraucher beim Einkauf auf den ersten Blick erkennen, wie hoch das Tierwohl-Niveau bei der Haltung der Milchkühe ist. © Gottfried Czepluch via www.imago-images.de

Je nach Ladengröße und Sortiment müssen Discounter und Supermärkte künftig alte Elektrogeräte wie elektrische Zahnbürsten oder Handys annehmen. Geschäfte müssen zum Beispiel kleine Geräte wie den ausgedienten Taschenrechner oder einen alten Rasierer auch annehmen, wenn sie anderswo gekauft wurden. Größere Geräte wie alte Fernseher können jedoch nur abgegeben werden, wenn ein neues Gerät gekauft wird. Auch Online-Händler müssen den Elektroschrott kostenlos und unkompliziert zurücknehmen und recyceln.
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Elektrogeräte in Discountern abgeben

Je nach Ladengröße und Sortiment müssen Discounter und Supermärkte künftig alte Elektrogeräte wie elektrische Zahnbürsten oder Handys annehmen. Geschäfte müssen zum Beispiel kleine Geräte wie den ausgedienten Taschenrechner oder einen alten Rasierer auch annehmen, wenn sie anderswo gekauft wurden. Größere Geräte wie alte Fernseher können jedoch nur abgegeben werden, wenn ein neues Gerät gekauft wird. Auch Online-Händler müssen den Elektroschrott kostenlos und unkompliziert zurücknehmen und recyceln. © Dwi Anoraganingrum via www.imago-images.de

Während für die meisten Geschäfte in Bayern die 2G-Regel gilt, haben Kunden auch ohne einen Impf- oder Genesenen-Nachweis weiterhin Zutritt zu Supermärkten. Weiterhin bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen und es ist nur noch ein Kunde pro zehn Quadratmeter zugelassen. In Hotspot-Landkreisen darf im Handel nur ein Kunde auf 20 Quadratmeter kommen. Wann und ob die Corona-Maßnahmen aufgehoben werden können, ist bislang noch unklar. Dies hängt stark mit der Entwicklung der pandemischen Lage zusammen.
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Corona-Regeln beim Einkaufen

Während für die meisten Geschäfte in Bayern die 2G-Regel gilt, haben Kunden auch ohne einen Impf- oder Genesenen-Nachweis weiterhin Zutritt zu Supermärkten. Weiterhin bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen und es ist nur noch ein Kunde pro zehn Quadratmeter zugelassen. In Hotspot-Landkreisen darf im Handel nur ein Kunde auf 20 Quadratmeter kommen. Wann und ob die Corona-Maßnahmen aufgehoben werden können, ist bislang noch unklar. Dies hängt stark mit der Entwicklung der pandemischen Lage zusammen. © ERGO, NN