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Nach Corona-Infektion: Leipziger "Querdenker" musste intubiert werden

Mann war Mitorganisator einer Demonstration gegen die Schutzmaßnahmen im November - 11.12.2020 19:07 Uhr

Nach der Demonstration der Stuttgarter Initiative "Querdenken" kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und der Polizei.

07.11.2020 © Sebastian Willnow, dpa


Zehntausende Menschen hatten im November in Leipzig mehrmals gegen die derzeitigen Maßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 demonstriert. Als die Polizei die Demonstration auflöste, weil Mindestabstände nicht eingehalten wurden und Masken nur vereinzelt zu sehen waren, war die Lage teilweise eskaliert.

Wie die Leipziger Volkszeitung nun unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, soll einer der Organisatoren der Demonstration am 21. November acht Tage danach so schwer an Covid-19 erkrankt sein, dass er sogar auf der Intensivstation einer Leipziger Klinik behandelt und künstlich beatmet werden musste.

Die Zeitung bezieht sich dabei unter anderem auf eine Aussage des Direktors der Leipziger Uniklinik, Professor Christoph Josten, der dies auf der sächsischen Landespressekonferenz am Freitagnachmittag berichtet hatte. "Einer der bekannten Querdenker, der in Leipzig demonstriert hat, wurde acht Tage später intubiert", so Josten wörtlich.

In welcher Leipziger Klinik der Mann behandelt worden war und wie sein Gesundheitszustand mittlerweile ist, ist derzeit nicht bekannt - das Leipziger Uniklinikum sei es allerdings nicht gewesen, wie das Portal T-Online berichtet.

cu

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