Regeln, Dauer, Ausnahmen: Elf Fakten zum Ramadan 2023

17.5.2022, 17:48 Uhr
2023 beginnt Ramadan am Abend des 22. März und dauert bis zum 21. April. Der offizielle Beginn hängt regional von der Sichtbarkeit der zunehmenden Mondsichel ab. Aufgrund verschiedener Berechnungsgrundlagen kann das Datum immer um einen Tag variieren.
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Wann beginnt der Ramadan?

2023 beginnt Ramadan am Abend des 22. März und dauert bis zum 21. April. Der offizielle Beginn hängt regional von der Sichtbarkeit der zunehmenden Mondsichel ab. Aufgrund verschiedener Berechnungsgrundlagen kann das Datum immer um einen Tag variieren. © AFP/Behrouz Mehri

Ramadan wird der islamische Fastenmonat genannt. Das Fasten gehört zu den fünf Säulen des Islams – das sind Grundpflichten, an die sich gläubige Muslime halten sollen. Der Ramadan ist für viele Muslime weltweit die wichtigste Zeit des Jahres.
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Was ist der Ramadan?

Ramadan wird der islamische Fastenmonat genannt. Das Fasten gehört zu den fünf Säulen des Islams – das sind Grundpflichten, an die sich gläubige Muslime halten sollen. Der Ramadan ist für viele Muslime weltweit die wichtigste Zeit des Jahres. © Vian Saputra/Sijori Images via ZUMA Wire/dpa

Neben dem Fasten bilden das Glaubensbekenntnis zu Allah und Mohammed, das Gebet, welches fünf Mal am Tag erfolgen soll, der "Zakat", also die soziale Pflichtabgabe, und die Pilgerfahrt nach Mekka die weiteren Grundsäulen des Islam.
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Was sind die anderen vier Säulen des Islam?

Neben dem Fasten bilden das Glaubensbekenntnis zu Allah und Mohammed, das Gebet, welches fünf Mal am Tag erfolgen soll, der "Zakat", also die soziale Pflichtabgabe, und die Pilgerfahrt nach Mekka die weiteren Grundsäulen des Islam. © dpa/ EPA/SAUDI PRESS AGENCY / HANDOUT

Nein, der Ramadan hat jedes Jahr einen anderen Start- und Endzeitpunkt. Der Beginn richtet sich nach dem Erscheinen der Neumondsichel. So kommt es, dass der Ramadan zwar immer rund 30 Tage dauert, aber jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorne wandert.
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Findet der Ramadan jedes Jahr zur selben Zeit statt?

Nein, der Ramadan hat jedes Jahr einen anderen Start- und Endzeitpunkt. Der Beginn richtet sich nach dem Erscheinen der Neumondsichel. So kommt es, dass der Ramadan zwar immer rund 30 Tage dauert, aber jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorne wandert. © dpa/ Peter Gercke

Während des Ramadan verzichten Muslime in der Regel von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Zudem sollen sie besonders darauf achten, keine Sünden zu begehen. In der Zeit des Ramadan sind gläubige Muslime außerdem dazu angehalten, für Bedürftige zu spenden.
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Welche Regeln gelten am Ramadan?

Während des Ramadan verzichten Muslime in der Regel von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Zudem sollen sie besonders darauf achten, keine Sünden zu begehen. In der Zeit des Ramadan sind gläubige Muslime außerdem dazu angehalten, für Bedürftige zu spenden. © dpa/ Oliver Berg

Die Mahlzeit, die im letzten Drittel der Nacht, also vor Sonnenaufgang und somit vor dem Beginn des Tagesfastens stattfindet, heißt Sahūr. 
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Wie heißt die letzte Mahlzeit vor Ramadan?

Die Mahlzeit, die im letzten Drittel der Nacht, also vor Sonnenaufgang und somit vor dem Beginn des Tagesfastens stattfindet, heißt Sahūr.  © RIZWAN TABASSUM, AFP

Die islamischen Fastenregeln lassen Ausnahmen zu: Ältere Personen, Schwangere, Kranke, aber auch Personen, die sich auf Reisen befinden oder sehr schwere Arbeit verrichten, müssen nicht unbedingt fasten. Auch für Kinder gilt diese Ausnahmeregelung, wenn sie dennoch möchten, dürfen sie fasten. Ärzte raten immer wieder zur Vorsicht, denn das strenge Fasten sowie der Flüssigkeitsmangel können zu verminderter Konzentrationsfähigkeit und schlechtem Schlaf führen.
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Müssen Kinder auch fasten?

Die islamischen Fastenregeln lassen Ausnahmen zu: Ältere Personen, Schwangere, Kranke, aber auch Personen, die sich auf Reisen befinden oder sehr schwere Arbeit verrichten, müssen nicht unbedingt fasten. Auch für Kinder gilt diese Ausnahmeregelung, wenn sie dennoch möchten, dürfen sie fasten. Ärzte raten immer wieder zur Vorsicht, denn das strenge Fasten sowie der Flüssigkeitsmangel können zu verminderter Konzentrationsfähigkeit und schlechtem Schlaf führen. © dpa/ Mahmoud Khaled

Sobald die Sonne untergegangen ist, dürfen Muslime, die während des Ramadan fasten, wieder essen und trinken. Während dieser Zeit kommt die ganze Familie zusammen, oft wird das Fastenbrechen aber noch viel größer gefeiert, wie hier in der Istiklal Caddesi in Istanbul.
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Wann essen Muslime während der Fastenzeit?

Sobald die Sonne untergegangen ist, dürfen Muslime, die während des Ramadan fasten, wieder essen und trinken. Während dieser Zeit kommt die ganze Familie zusammen, oft wird das Fastenbrechen aber noch viel größer gefeiert, wie hier in der Istiklal Caddesi in Istanbul. © AFP PHOTO / OZAN KOSE

Die Zahl der Muslime, die in Deutschland leben und an Ramadan fasten, lässt sich natürlich nicht ganz genau ermitteln. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat schätzt die Zahl der Muslimen in Deutschland zwischen 4,4 und 4,7 Millionen ein. Also circa 5,4 bis 5,7 Prozent der Gesamtbevölkerung. 
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Wie viele Muslime fasten in Deutschland?

Die Zahl der Muslime, die in Deutschland leben und an Ramadan fasten, lässt sich natürlich nicht ganz genau ermitteln. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat schätzt die Zahl der Muslimen in Deutschland zwischen 4,4 und 4,7 Millionen ein. Also circa 5,4 bis 5,7 Prozent der Gesamtbevölkerung.  © dpa/ Felix Käsle

Das Ende des Ramadan feiern Muslime mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens, auch Zuckerfest genannt. Auf arabisch heißt diese Feier "Id al Fitr", im Türkischen "ramazan bayram". Die Menschen versammeln sich bei Sonnenuntergang mit Verwandten, aber auch Nachbarn und Freunden zum Fastenbrechen.
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Wie feiern Muslime das Ende des Ramadan?

Das Ende des Ramadan feiern Muslime mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens, auch Zuckerfest genannt. Auf arabisch heißt diese Feier "Id al Fitr", im Türkischen "ramazan bayram". Die Menschen versammeln sich bei Sonnenuntergang mit Verwandten, aber auch Nachbarn und Freunden zum Fastenbrechen. © dpa/Ingo Wagner /lni

Auch für Ramadan gibt es Dekorationsmöglichkeiten, wie etwa Wandteppiche, Lichter und Lichterketten, Girlanden, Wimpel und Kalender.
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Gibt es Ramadan-Dekorationen?

Auch für Ramadan gibt es Dekorationsmöglichkeiten, wie etwa Wandteppiche, Lichter und Lichterketten, Girlanden, Wimpel und Kalender. © Eman Helal/dpa