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Schüler schneidet sich in die Hand - und löst Kettenreaktion aus

Insgesamt 13 Kinder mussten in der Schulpause behandelt werden - 03.12.2019 16:46 Uhr

Eine Pause, die Schüler am Alsdorfer Gymnasium so schnell nicht vergessen werden: Am vergangenen Freitag mussten gleich zwei Rettungswagen, zwei Feuerwehrfahrzeuge sowie zwei Notfallseelsorger auf den Schulhof ausrücken - und das nur, weil sich anfänglich ein Junge aus der achten Klasse eine blutige Schnittwunde zugezogen und damit eine Kettenreaktion ausgelöst hatte.

Ein anderer Schüler, der "kein Blut sehen kann", stürzte bei dem Anblick des Leichtverletzten und erlitt eine - ebenfalls blutende - Platzwunde, wie die Feuerwehr Alsdorf auf Facebook berichtete. Vor Schreck begann dann ein drittes Kind zu hyperventilieren, was wiederum bei zwei weiteren Schülern Schocksymptome auslöste.

13 Schüler behandelt

Letztendliche mussten insgesamt 13 Schüler von den Einsatzkräften des Rettungsdiensts und Notfallseelsorgern betreut werden. Die beiden verletzten Schüler wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr Abensberg nimmt den Vorfall jedoch mit Humor: "Kleine Ursache, große Wirkung", schreiben sie in ihrem Einsatzbericht und schicken direkt noch einen Dank an den Schulsanitätsdienst hinterher. Die Schüler hätten die Betroffenen nämlich bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Feuerwehr vorbildlich erstversorgt und betreut.


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jm

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