"McFroggy"

Toter Frosch in Burger: Ekeliges Fast-Food-Fundstück geht viral

Markus Maisel
Markus Maisel

Online-Redaktion

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16.5.2022, 15:01 Uhr
Eine 13-Jährige Südafrikanerin fand bei McDonald's einen toten Frosch in ihrem Burger

© Facebook/Willem Bezuidenhout Eine 13-Jährige Südafrikanerin fand bei McDonald's einen toten Frosch in ihrem Burger

Kakerlaken statt Chicken Nuggets in einer Nizzaer McDonald's-Filiale, eine menschliche Fingerkuppe zwischen den Burger-Buns in Bolivien oder ein frittierter Hühnerkopf in einer französischen Quick-Fast-Food-Filiale. Fast monatlich gehen in den sozialen Medien Beiträge über besonders unapettitliche Fast-Food-Fundstücke viral.

Ekelige Entdeckung in Südafrika

Das neueste Ekel-Gold, das in die Feeds tausender User gespült wurde: Der "McFroggy" - eine Kreation aus Südafrika. Eine sechsköpfige Familie aus dem südafrikanischen Secunda in der Provinz Mpumalanga war am 6. Mai in einer südafrikanischen McDonald's-Filiale zu Besuch. Dabei machte die 13-jährige Tochter eine besonders ekelige Entdeckung. In ihrem Burger machte es sich eine äußerst unerwünschte Zutat bequem - ein toter Frosch.

Dreimal biss sie zuvor in den Burger, bis sie sich zu ihrem Vater umdrehte und sagte: "Daddy, da ist ein Frosch in meinem Burger", sagte Bezuidenhout gegenüber der südafrikanischen Zeitung The Citizen.

Zunächst hielt der Vater das für einen Scherz, doch bei genauem Hinsehen erkannte auch er den Frosch unter dem großzügigen Mayonnaise-Bett. Der Vater Willem Bezuidenhout veröffentlichte die Fotos der Mahlzeit sofort auf Facebook und bedankte sich bei der Filiale: für die "nicht so wunderbare Überraschung auf dem Essen meiner Tochter". Den Burger taufte er kurzerhand auf den Namen "McFroggy".

Keine Entschuldigung von Fast-Food-Riesen

Nach dem kuriosen Fund versuchte die Familie, den McDonald's-Kundendienst zu erreichen - nach Angaben der Familie, war dieser allerdings nicht erreichbar. Auch der Burger wurde nicht erstattet. Laut Bezuidenhout hätten sich der Filialleiter nicht einmal für den Vorfall entschuldigt. Stattdessen schob dieser die Schuld auf den Lieferdienst.

Der Facebook-Post des Vaters ging wenig später bei Facebook viral.

Der Facebook-Post des Vaters ging wenig später bei Facebook viral. © Facebook/Willem Bezuidenhout

Nachdem sich die Nachricht über den "McFroggy" verbreitete, erklärte McDonald's Südafrika in einer Stellungnahme, dass der Vorfall im Restaurant in Secunda untersucht wird.

"Unsere Verpflichtung, unseren Kunden sichere Lebensmittel zu servieren, wird in unserem Unternehmen immer oberste Priorität haben", sagte Daniel Padiachy, Chief Marketing, Communications, IT and Supply Chain Officer bei McDonald's Südafrika.

"Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und arbeiten mit allen Parteien zusammen, um eine Lösung zu finden", so Padiachy abschließend.