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Viraler Video-Hit: YouTuber Rezo rechnet mit CDU ab

Viel Lob von Usern - Partei hat bisher noch nicht offiziell reagiert - 22.05.2019 11:39 Uhr

"Dieses Video braucht und verdient viel mehr Aufmerksamkeit", schreibt ein User unter den Clip von YouTuber Rezo. Fast 2000 Personen gefällt diese Aussage. Der Wunsch, der hinter diesem Kommentar steckt, scheint sich jedoch momentan zu erfüllen: Denn erst am Samstag hat der junge YouTuber sein Video hochgeladen, nun hat es bereits über drei Millionen Aufrufe (Stand Mittwoch um 10.10 Uhr). Und dabei spricht der junge Mann in dem Video nicht etwa über Musik, Videospiele oder Sport - sondern über Politik.

YouTuber Rezo rechnet in dem knapp einstündigem Beitrag mit der CDU ab. Vor allem die Klimapolitik der Christdemokraten wird kritisiert, aber auch an der Sozial- und Außenpolitik lässt er kein gutes Haar. Einspieler und Tabellen sollen Rezos Ausführungen in dem Video untermauern. "Geht wählen am nächsten Wochenende. Sonst entscheiden Rentner über eure Zukunft und geil ist das nicht", schreibt der junge Mann zu seinem Video und appelliert so an seine Follower.

Bei vielen Usern kommt das an: "Starkes Aufklärungsvideo. Werde ich meiner Familie zeigen. Großes Lob an dich Rezo.", schreibt ein User. "Super. Du bist der erste Youtube-Influencer, den ich mag. Ich mag sehr deine schnelle Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen und nicht nutzlos herumzulabern wie die allermeisten Leute", meint ein anderer. Doch nicht nur junge Menschen und Fans von Rezo schätzen sein Interesse an politischen Debatten, auch einige Erwachsene nehmen seine Auseinandersetzung mit der Sache ernst:

Doch nicht bei allen kommt das Video gut an. Noch gibt es von Seiten der Partei kein offizielles Statement, Kritik wird aber dennoch laut. Marian Bracht, Büroleiter des ehemaligen CDU-Generalsekräters Peter Tauber, kritisiert vor allem eine angeblich "unsaubere Recherche" und "einseitige Darstellung".

Ein anderes CDU-Mitglied nennt das Video in einem Tweet populistisch "bis in die blauen Haarspitzen" und ordnet es in die Kategorie "Fake-News" ein. 

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