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Bei Zulassung: Bayern kauft Millionen Dosen Sputnik

Gesundheitsminister: "Es handelt sich um einen hochwirksamen Impfstoff" - 07.04.2021 15:46 Uhr

Wird der russische Sputnik zur großen Hoffnung auch in Europa? 

07.04.2021 © MOHAMMED ABED, AFP


Bislang über 2,5 Millionen Impfungen gab es in Bayern. "Wir wollen nach wie vor schneller vorankommen", sagt Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Doch die Kampagne stockt, immer wieder. Der Wirbel um Astrazeneca bremste, auch Moderna will weniger Vakzin liefern. Sollte Bayern davon betroffen sein, dürften im April rund 100.000 Dosen fehlen, rechnet Holetschek nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch vor.

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Im Namen der 27 Staaten hat die EU-Kommission bisher Verträge mit mehreren Impfstoff-Herstellern abgeschlossen und so rund 2,3 Milliarden Dosen verschiedener Mittel gesichert. Weitere sollen folgen. Ein Überblick.


Deshalb will Bayern nun auch auf den russischen Impfstoff Sputnik V setzen. Er soll in einem Werk im schwäbischen Illertissen produziert werden. Zwar fehlt noch die Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur Ema, der Freistaat hat aber bereits einen Vorvertrag über rund 2,5 Millionen Dosen unterzeichnet. Die Absichtserklärung greift dann, wenn das Vakzin in der EU zugelassen wurde.

"Es handelt sich um einen hochwirksamen Impfstoff", sagte Holetschek. Sputnik wird im Abstand von etwa drei Wochen zwei Mal verabreicht. "Wir werden einen Schritt voran machen", sagte Söder über die Vorbestellung des russischen Vakzins. Es gehe darum, die Impfkapazitäten deutlich zu erhöhen.

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