Änderungen im Juni

Geschlechtsangleichende OPs, Nachbarstreit und Google-Speicherplatz: Das ändert sich im Juni

28.5.2021, 08:36 Uhr
Als erste starten die Kinder und Jugendlichen in den Küstenländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in die Sommerferien - ihr letzter Schultag ist der 18. Juni. Als letztes Bundesland startet Bayern am 30. Juli. Bis zum 1. August sind dann für ein Wochenende alle Schüler in Deutschland in den großen Ferien.
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Schulferien

Als erste starten die Kinder und Jugendlichen in den Küstenländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in die Sommerferien - ihr letzter Schultag ist der 18. Juni. Als letztes Bundesland startet Bayern am 30. Juli. Bis zum 1. August sind dann für ein Wochenende alle Schüler in Deutschland in den großen Ferien. © Sebastian Kahnert, dpa

Google schafft den unbegrenzten Speicherplatz in seinem Foto-Dienst ab. Bisher konnte man bei
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Speicherplatz bei Google

Google schafft den unbegrenzten Speicherplatz in seinem Foto-Dienst ab. Bisher konnte man bei "Google Photos" Bilder in reduzierter Qualität - der Konzern nennt das "High Quality" statt "Original" - uneingeschränkt in die Cloud hochladen. Vom 1. Juni an werden sie beim Gratislimit von 15 Gigabyte mitgezählt. Wer es erreicht, muss Speicherplatz dazukaufen. Nutzer von Googles Pixel-Smartphones sind ausgenommen. © ROBYN BECK, AFP

Eine neue Bundesstiftung mit Sitz in Berlin soll sich künftig für den Abbau von Benachteiligungen von Frauen in Deutschland einsetzen. Die
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Stiftung für Gleichberechtigung

Eine neue Bundesstiftung mit Sitz in Berlin soll sich künftig für den Abbau von Benachteiligungen von Frauen in Deutschland einsetzen. Die "Bundesstiftung Gleichstellung" soll informieren, Forschungsaufträge vergeben und Verwaltung und Verbände bei der Gleichstellung beraten. Wenn das Gesetz zur Stiftungsgründung Anfang Juni in Kraft tritt, kann sich der Stiftungsrat konstituieren und die Gründung der Stiftung auf den Weg bringen. © ChristianChan

Die Eltern von intergeschlechtlichen Kindern dürfen keine geschlechtsangleichenden Operationen an ihrem Nachwuchs mehr vornehmen lassen. Mit Inkrafttreten des Gesetzes Anfang Juni sind Behandlungen verboten, die das körperliche Erscheinungsbild eines Kindes an das des männlichen oder des weiblichen Geschlechts angleichen sollen. Ausnahmen sind nur erlaubt, wenn der Eingriff medizinisch nicht aufschiebbar ist und von einer interdisziplinären Kommission befürwortet wird. Schätzungen gehen von etwa 160.000 Menschen in Deutschland aus, die mit nicht eindeutig ausgebildeten Geschlechtsmerkmalen geboren wurden.
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Geschlechtsangleichende Operationen von Kindern

Die Eltern von intergeschlechtlichen Kindern dürfen keine geschlechtsangleichenden Operationen an ihrem Nachwuchs mehr vornehmen lassen. Mit Inkrafttreten des Gesetzes Anfang Juni sind Behandlungen verboten, die das körperliche Erscheinungsbild eines Kindes an das des männlichen oder des weiblichen Geschlechts angleichen sollen. Ausnahmen sind nur erlaubt, wenn der Eingriff medizinisch nicht aufschiebbar ist und von einer interdisziplinären Kommission befürwortet wird. Schätzungen gehen von etwa 160.000 Menschen in Deutschland aus, die mit nicht eindeutig ausgebildeten Geschlechtsmerkmalen geboren wurden.

Ärger am Gartenzaun beschäftigt die Gerichte immer wieder. Am 11. Juni verkündet der Bundesgerichtshof seine Entscheidung zu der grundsätzlichen Frage, ob Grundstücksbesitzer überhängende Zweige auch dann abschneiden dürfen, wenn der Baum auf dem Nachbargrundstück abzusterben droht.
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Nachbarschaftstreitigkeiten

Ärger am Gartenzaun beschäftigt die Gerichte immer wieder. Am 11. Juni verkündet der Bundesgerichtshof seine Entscheidung zu der grundsätzlichen Frage, ob Grundstücksbesitzer überhängende Zweige auch dann abschneiden dürfen, wenn der Baum auf dem Nachbargrundstück abzusterben droht. © imago images/alimdi, NN

Betriebe, die trotz großer coronabedingter Probleme ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, können vom 1. Juni an bis zu 6000 Euro pro Ausbildungsplatz und damit doppelt so viel wie bisher bekommen. In den Genuss kommen Betriebe, die maximal 499 Mitarbeiter haben - statt bisher 249 Mitarbeiter.
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Betriebe bekommen 6000 Euro pro Ausbildungsplatz

Betriebe, die trotz großer coronabedingter Probleme ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, können vom 1. Juni an bis zu 6000 Euro pro Ausbildungsplatz und damit doppelt so viel wie bisher bekommen. In den Genuss kommen Betriebe, die maximal 499 Mitarbeiter haben - statt bisher 249 Mitarbeiter. © imago images/Rainer Unkel, NN

Ab 1. Juni 2021 können Kundinnen und Kunden der Deutschen Bahn ihre Fahrgastrechte auch online geltend machen, wenn beispielsweise der Zug ausgefallen ist oder eine starke Verspätung hatte. Allerdings muss dazu die Fahrkarte auch über ein Online-Kundenkonto gekauft worden sein.
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Deutsche Bahn: Entschädigung online beantragen

Ab 1. Juni 2021 können Kundinnen und Kunden der Deutschen Bahn ihre Fahrgastrechte auch online geltend machen, wenn beispielsweise der Zug ausgefallen ist oder eine starke Verspätung hatte. Allerdings muss dazu die Fahrkarte auch über ein Online-Kundenkonto gekauft worden sein. © Fabian Sommer, dpa

Wer Onlineprodukte oder -dienste von Microsoft nutzt, hat zuvor einem Servicevertrag zugestimmt. Dieser wird nun am 15. Juni 2021 aktualisiert. Neu ist, dass ein Konto bereits nach 30 Tagen Übergangsfrist gelöscht werden kann, nicht wie bisher nach 60 Tagen. Außerdem wurde klargestellt, dass Microsoft zwar versucht die  Verfügbarkeit seiner Dienste sicherzustellen, dafür allerdings keine bestimmte Qualität garantieren kann. Wichtig: Es wird nicht abgefragt, ob Sie dem neuen Servicevertrag zustimmen. Werden die Produkte nach dem Stichtag nutzt, zählt das als Zustimmung.
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Neuer Microsoft-Servicevertrag

Wer Onlineprodukte oder -dienste von Microsoft nutzt, hat zuvor einem Servicevertrag zugestimmt. Dieser wird nun am 15. Juni 2021 aktualisiert. Neu ist, dass ein Konto bereits nach 30 Tagen Übergangsfrist gelöscht werden kann, nicht wie bisher nach 60 Tagen. Außerdem wurde klargestellt, dass Microsoft zwar versucht die  Verfügbarkeit seiner Dienste sicherzustellen, dafür allerdings keine bestimmte Qualität garantieren kann. Wichtig: Es wird nicht abgefragt, ob Sie dem neuen Servicevertrag zustimmen. Werden die Produkte nach dem Stichtag nutzt, zählt das als Zustimmung. © Microsoft, dpa-tmn

Am 7. Juni 2021 wird die Priorisierung bei der Corona-Impfung aufgehoben. Das hatte der Bund Mitte Mai beschlossen, bis Anfang Juni soll auch die Impfverordnung des aktualisiert werden. Bayern wird die vom Bund geplante Aufhebung wahrscheinlich nicht mitmachen. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will vorerst in den Impfzentren die Priorisierung beibehalten, solange der Impfstoff knapp ist. Die Priorisierung bei Hausärzten wurde bereits Ende Mai aufgehoben. 

 
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Impf-Priorisierung fällt

Am 7. Juni 2021 wird die Priorisierung bei der Corona-Impfung aufgehoben. Das hatte der Bund Mitte Mai beschlossen, bis Anfang Juni soll auch die Impfverordnung des aktualisiert werden. Bayern wird die vom Bund geplante Aufhebung wahrscheinlich nicht mitmachenGesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will vorerst in den Impfzentren die Priorisierung beibehalten, solange der Impfstoff knapp ist. Die Priorisierung bei Hausärzten wurde bereits Ende Mai aufgehoben.    © Rainer Heubeck, NN

Die Regelung bei der Einreise aus Corona-Risikogebieten läuft am  30. Juni 2021 aus. Spezielle Test- und Nachweispflichten sowie die Quarantänepflichten entfallen damit. Bisher mussten Einreisende aus Risikogebieten spätestens 48 Stunden nach ihrer Ankunft in Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen. Von einer drohenden Quarantäne konnte sich
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Quarantänepflicht bei Einreise aus Risikogebieten entfällt

Die Regelung bei der Einreise aus Corona-Risikogebieten läuft am  30. Juni 2021 aus. Spezielle Test- und Nachweispflichten sowie die Quarantänepflichten entfallen damit. Bisher mussten Einreisende aus Risikogebieten spätestens 48 Stunden nach ihrer Ankunft in Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen. Von einer drohenden Quarantäne konnte sich "Freigetestet" werden, wenn der negative Test bei einer Behörde vorgezeigt wurde.  © Stefan Puchner, dpa

374 Meter lang, 918 Sitzplätze, 13 Waggons: Die Deutsche Bahn setzt ab Juni auf extra lange ICEs. Der erste von ihnen fährt am13. Juni 2021 von Hamburg in die Schweiz, allerdings ist das zunächst eine Ausnahme. Regelmäßig werden XXL-ICEs erst ab September verkehren, auch in Bayern auf der Strecke von Nordrhein-Westfalen nach München.
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Erste Fahrt des neuen XXL-ICEs

374 Meter lang, 918 Sitzplätze, 13 Waggons: Die Deutsche Bahn setzt ab Juni auf extra lange ICEs. Der erste von ihnen fährt am13. Juni 2021 von Hamburg in die Schweiz, allerdings ist das zunächst eine Ausnahme. Regelmäßig werden XXL-ICEs erst ab September verkehren, auch in Bayern auf der Strecke von Nordrhein-Westfalen nach München. © Christoph Hardt, NN