Fridays for Future

Rassismus-Vorwürfe von Klimaschützern gegen Berliner Polizei

6.7.2022, 10:35 Uhr
Die Vorwürfe gegen die Polizei wurden auf Instagram geschrieben - eine Anzeige gibt es zu dem Vorfall noch nicht.

© Christophe Gateau, dpa Die Vorwürfe gegen die Polizei wurden auf Instagram geschrieben - eine Anzeige gibt es zu dem Vorfall noch nicht.

Ein Behördensprecher appellierte an mögliche Betroffene, Vorwürfe aktenkundig zu machen. "Nur so ist es uns möglich, aufzuklären, ob ein Fehlverhalten von Polizistinen oder Polizisten vorliegt", sagte der Polizeisprecher am Dienstag.

Zuvor hatte das Nachrichtenportal watson darüber berichtet. Fridays for Future hatte bei Instagram geschrieben, mehrere Aktivisten hätten während eines Treffens der Organisation in Berlin-Kreuzberg in der Nacht des 2. Juli "brutale, rassistische Polizeigewalt" erlebt.

Nach den Schilderungen waren "vier junge Schwarze, Indigene und People of Color (BIPoC)" betroffen. Sie seien von etwa 20 bewaffneten Polizistinnen und Polizisten "aus vier großen Polizeibussen umzingelt" worden. "Die Polizei äußerte Gewaltandrohungen, ignorierte offensichtliche Panikattacken und verweigerte medizinische Versorgung", hieß es weiter von der Klimaschutz-Organisation bei Instagram.


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