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Sicherheitswacht in Bayern: Neue Uniform und mehr Ehrenamtliche

Innenminister Herrmann präsentierte Outfit - 150 Ehrenamtliche in der Region - 25.04.2019 14:21 Uhr

Die neue Einsatzkleidung samt Taschenlampe wurde am Donnerstag vorgestellt. © Lorenz Bomhard


Sie haben ein Funkgerät und eine Taschenlampe, aber nicht mehr Befugnisse als jede andere Privatperson: Vor genau 25 Jahren startete die erste bayerische Sicherheitswacht in Nürnberg, ausgerüstet mit einer gelben Armbinde, um in Parks und Wohnanlagen zu patrouillieren.

Heute haben die Ehrenamtlichen eine Ausbildung in Erster Hilfe und sogar eine kleine Ausrüstung dabei, um Verletzten helfen zu können. Innenminister Joachim Herrmann betonte bei der Präsentation der neuen Einsatzjacken, auf denen das bayerische Wappen prangt, dass die Freiwilligen kein Polizeiersatz seien, sondern lediglich eine Ergänzung. Sie sollen das "subjektive Sicherheitsgefühl" der Bevölkerung erhöhen. Konflikten sollen die Ehrenamtlichen aus dem Weg gehen und Streifen alarmieren.

Mehr als 150 Ehrenamtliche in der Region

Zuletzt wurde eine Sicherheitswacht in Gunzenhausen gegründet. Insgesamt sind in Mittelfranken 140 Ehrenamtliche auf Streife, in Ansbach, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Roth, Stein/Oberasbach, Schwabach und Gunzenhausen. Auch in Neumarkt/Oberpfalz gibt es 13 Angehörige der Sicherheitswacht.

Wer zur Sicherheitswacht will, muss Bewerbungsgespräche bei der Kommune und der örtlichen Polizei absolvieren. Als Aufwandsentschädigung gibt es acht Euro pro Stunde. 

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