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So geht es in Bayern weiter in der Corona-Pandemie

Schnelltests bald auch in Drogeriemärkten - neuer Härtefallfonds auf den Weg gebracht - 20.04.2021 12:06 Uhr

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek gibt bekannt, wie der Freistaat weiter in der Corona-Pandemie vorgehen wird.

30.03.2021 © imago images/Sammy Minkoff


+++Bayern hat die vierthöchste Inzidenz in Deutschland und liegt mit einem Inzidenzwert von 185,3 deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 162,4.

+++"Enorme Inzidenzzahlen führen zu einem hohen Mutationsdruck. Deswegen müssen wir die Zahlen so niedrig halten wie möglich", sagt Herrmann.

+++Die Zahl der Hotspots nimmt erfreulicherweise ab, so Herrmann. "In Bayern herrscht jedoch ein diffuses Infektionsgeschehen. Die höchste Infektionszahl herrscht derzeit bei den 15- bis 19-Jährigen." Das Infektionsgeschehen innerhalb der Familien macht Holetschek große Sorgen. 90 Prozent der Infektionen sind bereits auf die britische Variante zurückzuführen.

+++3,6 Millionen Menschen sind bereits in Bayern geimpft, das entspricht 20 Prozent der bayerischen Bevölkerung. Manche Impfzentren seien bereits bei der Impfpriosierungsgruppe 3 angelangt.

+++Bayern hat eine gesonderte Härtefallhilfe in Höhe von 233,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Details gibt das Finanzministerium in den nächsten Tagen bekannt. Diese können Unternehmen in Anspruch nehmen, die im Rahmen der Überbrückungshilfe 3 keine Unterstützung bekommen.

+++Über 1000 Apotheken in Bayern haben bisher über 500.000 Schnelltests durchgeführt. Dieses Angebot soll verlängert und nun auch auf Drogeriemärkte und "andere Bereichen" ausgeweitet werden. Noch ist offen, welche Bereiche Holetschek damit meint.

nb

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