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Söder: Nürnberg soll Wasserstoff-Zentrum werden

Ministerpräsident im Interview: Mit Forschungsoffensive gegen den Klimawandel - 05.08.2019 20:03 Uhr

Ministerpräsident Markus Söder sprach mit den Nürnberger Nachrichten über Klimaschutz und Forschung. © Eduard Weigert, NN


Zusammen mit ortsansässigen Unternehmen wie MAN und den Universitäten sollen an einem Energiecampus Nürnberg etwa Brennstoffzellen für Lkw entwickelt werden. Wie Söder in einem Interview mit den Nürnberg sagte, kam die Initiative von MAN, die Staatsregierung werde sie aufgreifen. Im Rahmen eines Forschungsfonds sollen zudem Unternehmen des Mittelstandes unterstützt werden, die hohe Aufwendungen für Zukunftstechnologien haben.

Weiter soll es im Großraum Nürnberg "Leuchtturmprojekte" für die Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz und der Robotik geben. Details der Initiative sollen im Herbst bekanntgegeben werden. Söder kündigte das "größte Programm eines Bundeslandes" in Deutschland an.

Politische Beschlüsse für den Klimaschutz

In der Umweltpolitik forderte der CSU-Vorsitzende einen "Jahrhundertvertrag" über alle Parteigrenzen hinweg. "Das ist keine parteipolitische Herausforderung, sondern eine staatspolitische", meinte er zum Klimaschutz. In seiner Zeit als bayerischer Umweltminister habe er für die Umwelt "einiges vorangebracht", so Söder. "Gentechnikfreies Bayern, den sanften Donauausbau oder den Wöhrder See in Nürnberg", führt er an.

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Markus Söder, gebürtiger Nürnberger, ist Ministerpräsident von Bayern. Er inszeniert sich auch mal gerne selbst. Die politische Bühne betritt er schon früh, seit 1983 ist er CSU-Mitglied. Seitdem hat die Welt viele unterschiedliche Gesichter von ihm zu sehen bekommen - und jede Menge schillernde Auftritte.


Es gehe nicht um die Technologien, die seien vorhanden; sondern es brauche eine Strategie und politische Beschlüsse. Zugleich müssten der Klimaschutz und die Förderung der Konjunktur miteinander vereinbart werden. 

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