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Wegen möglicher Nebenwirkungen: Johnson & Johnson verschiebt Lieferung nach Europa

US-Gesundheitsbehörde hatte zuvor Impfstopp empfohlen - 13.04.2021 16:23 Uhr

Der Impfstoff von Johnson & Johnson sollte eigentlich bald auch auf dem europäischen Markt verfügbar sein. 

13.04.2021 © JUSTIN TALLIS, AFP


Nachdem in den USA bei sechs Menschen, die den Johnson & Johnson-Impfstoff erhalten haben, Sinusvenenthrombosen diagnostiziert wurden, hatte die US-Gesundheitsbehörde einen vorläufigen Stopp der Impfungen empfohlen. Der Hersteller zieht daraus nun Konsequenzen: Der Konzern will die Lieferungen nach Europa vorerst aufschieben, wie der Spiegel berichtet.

EU plant eigentlich mit 55 Millionen Impf-Dosen

Eigentlich sollten die ersten Dosen ab dem 19. April in Europa ankommen, insgesamt plant die EU mit 55 Millionen Dosen im zweiten Quartal. Wann die Lieferungen nun starten ist unklar.

In den USA hatte der Johnson & Johnson-Impfstoff Ende Februar eine Notfallzulassung erhalten. Der Vorteil bei diesem Vakzin ist, dass es nur einmal verabreicht werden muss.

trk

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