Schutz vor Sonnenbrand

Haltbarkeit von Sonnenschutz: Sollte ich die Sonnencreme vom letzten Sommer noch nutzen?

17.6.2024, 07:14 Uhr
 Ein Mann verreibt Sonnencreme auf seinem Arm. 

© Jan Woitas, dpa  Ein Mann verreibt Sonnencreme auf seinem Arm. 

In vielen Haushalten feiert die Sonnencreme des vergangenen Sommerurlaubs nun ihr Comeback. Doch ist das eine gute Idee?

Eher nicht, meinen Experten: Denn wenn man eine Tube Sonnencreme öffnet, dringt Sauerstoff ein. Die daraus resultierende Oxidation führt dazu, dass sich die Inhaltsstoffe verändern können. Der Sonnenschutz verliert an Wirkung und kann somit nicht ausreichend schützen. Ein Sonnenbrand, Sonnenflecken und andere Hautreizungen werden wahrscheinlicher. Somit sollte lieber eine neue Tube her.

Wie lange man eine Sonnencreme nutzen sollte, kann man in der Regel auf der Packung ablesen. Darauf ist ein Symbol mit einer geöffneten, runden Dose zu finden. Oft steht in der Dose die Angabe "12 M", was bedeutet, dass die Sonnencreme nach dem ersten Öffnen zwölf Monate haltbar ist.

Wenn die Cremes allerdings hohen Temperaturen ausgesetzt sind, beschleunigt das den Prozess, dass die Inhaltsstoffe ihre Wirkung verlieren. Somit kann die Sonnencreme sogar früher so sehr an Wirkung verlieren, dass sie kaum mehr einen Effekt hat. Deshalb lässt man sie am See oder Meeresstrand am besten nicht in der prallen Sonne herumliegen, sondern legt sie zurück in die Tasche oder an ein schattiges Plätzchen.

Um nicht den Überblick zu verlieren, wann man eine Tube geöffnet hat, gibt es eine einfache Lösung: Mit einem wasserfesten Stift kann man das Datum, an dem man die Sonnencreme zum ersten Mal verwendet hat, auf die Verpackung schreiben.

Wichtig ist bei der Lagerung auch, dass man Feuchtigkeit vermeidet. Steht die geöffnete Sonnencreme im Bad bei hoher Luftfeuchtigkeit, können sich Schimmelpilze ansiedeln. Besser stellt man die Tube also in einen trockenen Schrank.