Gute Lösungen für den späten Start im Freibad

11.6.2020, 06:00 Uhr
Das Anschwimmen der DLRG im Burgbernheimer Freibad im vergangenen Jahr. In der Form wird es das am morgigen Freitag nicht geben, aber immerhin: Die Saison ist eröffnet.

Das Anschwimmen der DLRG im Burgbernheimer Freibad im vergangenen Jahr. In der Form wird es das am morgigen Freitag nicht geben, aber immerhin: Die Saison ist eröffnet. © Archiv-Foto: Hannah Bleichner

Eigentlich dürfen Freibäder in Bayern schon seit Montag wieder öffnen. Die Verantwortlichen in Burgbernheim hatten sich aber bewusst ein paar Tage mehr Zeit gegeben und das bescheidene Badewetter der vergangenen Tage genutzt, um das nötige Hygiene-Konzept abzurunden. Dabei habe man sich am Konzept der Kollegen aus Neustadt orientiert und "auf unsere Bedürfnisse angepasst", berichtet Bürgermeister Matthias Schwarz.

Man habe "insgesamt ganz gute Lösungen" gefunden, sagt er. Die vielleicht wichtigste Maßnahme: Mehr als 450 Gäste werden nicht aufs Freibad-Gelände gelassen. Das hieße, dass im Fall der Fälle auch Dauerkartenbesitzer keinen Anspruch auf Einlass haben. Allzu oft werde es zu der Begrenzung, das zeigen die Zahlen der vergangenen Jahre, allerdings wohl nicht kommen.

Zudem werden nur vier Umkleiden und zwei Toiletten freigegeben, in diesen Bereichen sowie um die Kasse herrscht Maskenpflicht. Daneben gelten die mittlerweile allerorten standardisierten Hygiene- und Abstandsregeln, sagt Schwarz. Das seien Themen, die hätten die Leute zwar mittlerweile verinnerlicht, glaubt der Bürgermeister. Dennoch werden zahlreiche Hinweisschilder als Erinnerung dienen. Außerdem werde man wohl "Desinfektionsrunden" einführen, das heißt, die Mitarbeiter reinigen mehrfach am Tag bestimmte Bereiche über das übliche Maß hinaus. Zu solchen Phasen könnte es dann jeweils einen zeitweiligen Einlass-Stopp an der Kasse geben, wegen der Personalsituation müsse man das akzeptieren.

Zwar starten die Burgbernheimer mit ein paar Tagen Verzögerung. Doch da ist man deutlich weiter als die Stadtverwaltung im nahen Rothenburg. Dort bleibt das Freibad bis auf Weiteres geschlossen. Matthias Schwarz rechnet deshalb damit, dass in den kommenden Tagen aus der Tauberstadt mehr Gäste als üblich anreisen. Da müsse man mal abwarten, wie sich das entwickle. Ansonsten erwarte er aber keine Probleme und setzt auf die Vernunft der Badegäste, denn: "Die Vorfreude ist groß bei den Leuten, da ist es für die Leute auch akzeptabel, wenn sie sich den Regeln anpassen."

Alle Gäste müssen, auch das ist Standard, vor dem Einlass ins Freibad ihre persönlichen Daten angeben. Dazu liegen Zettel am Eingang bereit. Allerdings kann das Formular auch über die Internet-Seite der Stadt unter www.burgbernheim.de bezogen und bereits zu Hause ausgefüllt werden, um Wartezeiten an der Kasse zu verkürzen. Online gibt es auch weitere Informationen zu den geltenden Regeln. Die Öffnungszeiten bleiben wie vergangenes Jahr: täglich von 10 bis 20 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro; Kinder bis 17 Jahre 1,50 Euro; Kinder unter fünf Jahren kostenlos.

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