Corona-Zwangspause beendet

Manege frei: Circus Alberti verabschiedet sich nach vier Vorstellungen

1.7.2021, 06:00 Uhr
Das Zelt am Festplatz steht bereits parat. Vier Vorstellungen des Circus Alberti sind ab Donnerstag geplant.

Das Zelt am Festplatz steht bereits parat. Vier Vorstellungen des Circus Alberti sind ab Donnerstag geplant. © Anna Franck, NN

„Ein buntes Programm“ erwartet die Bad Windsheimer am Festplatz, sagt Nadja Frank, für Groß und Klein sei etwas geboten – neben Artistik beispielsweise auch Tierdressuren oder Clownerie. Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Juli, lädt der Circus Alberti um 17 Uhr in die Manege, am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Juli, beginnt die Show bereits um 15 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos – als Dank an die Bad Windsheimer Bürger für die freundliche Aufnahme in Pandemie-Zeiten.

Am Ende der vier Vorstellungen wird Bürgermeister Jürgen Heckel durch die Reihen gehen, um Spenden zu sammeln. Schließlich brauche die Familie auch ein gewisses Startgeld, um beispielsweise Platzgebühren an kommenden Orten zu bezahlen. „Jeder soll das geben, was er mag und kann“, stellt der Rathauschef klar. Rund 200 Menschen finden pro Vorstellung unter dem Dach des Zeltes Platz. Um zu vermeiden, dass zu viele Menschen die gleiche Vorstellung besuchen wollen, bittet Nadja Frank um vorherige Anmeldung unter Angabe der Personenzahl unter der Telefonnummer 0173/1883044. Vor Ort müssen die Kontaktdaten angegeben werden, coronabedingte Abstandsregeln sind zudem stets zu beachten.


Familie sitzt weiter fest: Circus Alberti bangt um Existenz


Zusätzlich gibt die Zirkus-Familie morgen und am Samstag von 10 bis 11 Uhr eine Kostprobe ihrer Kunst auf dem Bad Windsheimer Marktplatz, wie Bürgermeister Heckel mitteilt. Das sei auch ein Beitrag zur Belebung der Innenstadt. Tiere werden dort nicht zu sehen sein, stattdessen artistische Nummern, erklärt Nadja Frank, die darauf hinweist, dass das Vorhaben wetterabhängig sei. Bei Dauerregen könne es nicht stattfinden. „Wir freuen uns darauf, wieder gastieren zu können“, sagt Nadja Frank, „damit jeder auch mal sehen kann, wie unsere Welt funktioniert.“

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