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Bahn will 2020 rund 1,7 Milliarden in Bayern investieren

340 Kilometer Gleise sollen für höhere Leistungsfähigkeit gelegt werden - 06.02.2020 08:15 Uhr

Viele Gleise in Bayern wie hier auf der Bahnstrecke München-Lindau sind marode - doch das soll sich ändern. Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr rund 1,7 Milliarden Euro in Infrastruktur investieren.

06.02.2020 © Karl-Josef Hildenbrand/dpa


Rund 1,7 Milliarden Euro will die Deutsche Bahn im laufenden Jahr in ihre Infrastruktur in Bayern investieren. Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, sollen unter anderem knapp 340 Kilometer Gleise, fast 270 Weichen sowie 30 Brücken im Freistaat modernisiert werden, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Die Investitionen im Freistaat sind Teil der bundesweiten Infrastrukturausgaben von 12,2 Milliarden Euro für Schienen, Technik, Bahnhöfe und Energieanlagen.


Zugtickets sollen auch im Regionalverkehr günstiger werden


Bei den Ausgaben nicht berücksichtigt ist die dringend benötigte Erneuerung des Stellwerks am Münchner Ostbahnhof - das rund 200 Millionen Euro teure Projekt steht erst für das Jahr 2023 an. Am Donnerstagnachmittag wollen Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Bahnchef Richard Lutz, Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter das Stellwerk besuchen.

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Mehr als nur der Nürnberger Bahnhof: 15 reizvolle Ansichten

Ein zentraler Treffpunkt und Start und Ziel vieler Reisen ist der Nürnberger Hauptbahnhof. Hier enden die Bahnlinien von Würzburg, Bamberg, Ansbach, Roth, Bayreuth, Weiden in der Oberpfalz, Schwandorf, Regensburg und München. Mit 26 parallel verlaufenden Gleisen ist der Nürnberger Hauptbahnhof einer der größten in Europa. Bei einem Gang durch den und um den Bahnhof herum bieten sich der Kamera manche reizvolle Motive.


Ergänzend treibt die Bahn ihren Angaben zufolge noch weitere Neu- und Ausbaumaßnahmen voran: So verkürze sich die Fahrtdauer nach Zürich wegen der Elektrifizierung der Allgäubahn von München nach Lindau auf weniger als vier Stunden. Zudem werde mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke von Bamberg nach Erfurt die Verbindung zwischen München und Berlin schneller. Auf dem Plan steht zudem das erste digitale Stellwerk an einer Hauptstrecke zwischen Donauwörth und Augsburg - dadurch sollen künftig mehr Züge im dichteren Takt die Schienenwege nutzen können.


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1. Da sind zunächst die Regional- und S-Bahnen in Richtung Bamberg über Erlangen und Forchheim sowie die verbunden Nebenstrecken. Hier können Sie der Facebook-Gruppe beitreten!


2. Die Facebook-Gruppe für Bahnfahrer von und in Richtung Würzburg plus alle Nebenstrecken findet sich unter diesem Link.


3. Wer die Strecke Richtung Ansbach Schwabach, Roth und Treuchtlingen nutzt, ist hier genau richtig. Unter diesem Link können Sie der Gruppe beitreten.


4. Alle, die in Richtung Neumarkt, Regensburg, Allersberg oder München unterwegs sind, sollten sich in dieser Facebook-Gruppe beteiligen.


5. Zu guter Letzt gibt es noch eine Seite für die Reisenden in Richtung Pegnitz und Bayreuth und die Nutzer der Gräfenbergbahn. Hier können Sie der Gruppe beitreten. Die fünf Facebook-Gruppen werden von unserer Redaktion betreut und moderiert.

dpa

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