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Bayern investiert 20 Millionen in Fürther S-Bahn-Nadelöhr

Regierung und DB haben Finanzierungsvertrag für Interimslösung geschlossen - 17.05.2019 18:21 Uhr

20 Millionen Euro sollen künftig in den Bau von sieben Weichen und zusätzlichen Signalen bei Fürth-Unterfarrnbach investiert werden. © Marcus Brandt/Archiv (dpa)


Seit Monaten arbeitet der Freistaat daran, den Streit um die S-Bahn-Linie 1 bei Fürth ad acta legen zu können. Während das Ergebnis einer Untersuchung noch offen ist – es wird der Streckenverlauf zwischen Fürth und Eltersdorf in Form eines Verschwenkes und entlang der Bestandsstrecke erneut geprüft – greift der Freistaat für eine Interimslösung tief in die Tasche.

Das Verkehrsministerium teilte am Freitag mit, dass 20 Millionen Euro in den Bau von sieben Weichen und zusätzlichen Signalen bei Fürth-Unterfarrnbach investiert werden. Dadurch können zwei Gleise, die bereits existieren, an die bestehende Infrastruktur angeschlossen werden und auch der Haltepunkt Klinikum in Betrieb genommen werden.

Arbeiten werden bis 2022 andauern

Für die Pendler zwischen Nürnberg und Erlangen sind das gute Nachrichten. Künftig sollen so pro Stunde und Richtung drei S-Bahnen fahren. Allerdings müssen sich die Reisenden auf der Strecke, die im Nürnberger S-Bahn-Netz am häufigsten genutzt wird, gedulden. Denn die Arbeiten werden erst 2022 beendet sein. Darüber hinaus kommt es während des Baus zu Einschränkungen: Das bedeutet Sperrungen und Schienenersatzverkehr.

Fest steht schon jetzt: Unabhängig davon, welcher Streckenverlauf am Ende realisiert wird, können die neuen Weichen und Signale dafür weiter verwendet werden.

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