Von Schwangeren bis Studierenden

Corona-Tests: Für diese Personen sind sie auch in Zukunft kostenlos

7.10.2021, 13:11 Uhr
Eine medizinische Mitarbeiterin entnimmt eine Nasenabstrichprobe für einen Coronatest.

Eine medizinische Mitarbeiterin entnimmt eine Nasenabstrichprobe für einen Coronatest. © Robert Michael/dpa

Der Freistaat bietet auch über das geplante Ende der kostenfreien Bürgertestungen hinaus unter bestimmten Voraussetzungen kostenlose Corona-Tests an. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte am Donnerstag in München: "Testungen sind auch weiterhin zentraler Bestandteil unserer Corona-Strategie. Sie sind für uns entscheidend, um das Infektionsgeschehen erfassen zu können."

Deshalb gilt: Wer Symptome hat, zum Arzt geht und sich testen lässt, muss diese Tests auch in Zukunft nicht selbst zahlen. Und auch in weiteren Fällen sind nach dem 10. Oktober kostenlose Tests für Menschen ohne Symptome möglich. Für Kinder unter zwölf Jahren und für weitere Menschen, die sich nicht impfen lassen können, etwa aus medizinischen Gründen, fallen auch in Zukunft keine Testgebühren an.

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt dies auch für Menschen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und für Schwangere. Da der Zeitraum seit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission noch nicht ausreichend lang ist, um Stillenden beide Impfungen zu ermöglichen, gilt hier im Rahmen der Testverordnung des Bundes eine Übergangsfrist bis zum 10. Dezember 2021. Anschließend entfällt auch für Stillende der Anspruch auf kostenlose Testungen.

Holetschek ergänzte: "Kostenlose Tests gibt es außerdem auch weiterhin für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten oder diese besuchen. Sie erhalten von den Einrichtungen Berechtigungsscheine, mit denen sie sich in den rund 100 lokalen Testzentren kostenlos testen lassen können. Noch eine Ausnahme gibt es für Studierende: Für sie haben wir eine Verlängerung der kostenfreien Tests bis zum 30. November geplant. Die Kosten für die Tests trägt der Freistaat."