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Ein Jahr VAG_Rad: Mehr Räder, mehr Stationen, größere Flexzone

Seit Mai stehen im Stadtgebiet zehn neue Stationen zur Verfügung - 09.06.2020 18:43 Uhr

Man radelt nun mit Bärenschanzen-Basti, Bleiweiß-Bärbel, Nibelungenviertler-Siegfried oder auch Tullnau-Toni durch die Straßen.

© Stefan Hippel


Noch stehen sie blitzblank und weiß in beeindruckend langen Reihen, doch bereits in dieser Woche werden die 1000 neuen Zweiräder Nürnberger Aufsteigern zur Verfügung stehen und die VAG_Rad-Flotte auf 1500 Leihräder erweitern. "Mehr als 25.000 Menschen haben sich seit Juni 2019 registriert und insgesamt 200.000 Fahrten unternommen", verkündet VAG-Vorstandvorsitzender Josef Hasler gut gelaunt.

"Damit unternehmen wir einen nächsten großen Schritt, das Leihfahrrad nachhaltig als unser viertes Verkehrsmittel zu platzieren." Das Rad sei schließlich die optimale Lösung, wenn es darum gehe, "die letzte Meile zwischen Haustür und Haltestelle zu überbrücken", betont Hasler. Etwas zurück gingen die Ausleihen in der Corona-Zeit, dennoch wird jedes Fahrrad durchschnittlich eineinhalbmal pro Tag ausgeliehen.

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Seit Mai stehen im Stadtgebiet zehn neue Stationen (Augustinerstraße, am Tiergarten, in Thon, Röthenbach, St. Johannis, Langwasser Mitte und Langwasser Süd, in Sündersbühl, an der Bauernfeindstraße und Am Wegfeld) zum Ausleihen und Zurückgeben von Fahrrädern zur Verfügung. Sie liegen im direkten Umfeld der dortigen ÖPNV-Haltestellen, damit eine Vernetzung und Kombination mit Bussen und Bahnen reibungslos gelingt.

"Leih! Mich! Aus!"

Zudem wurde die Flexzone (hier kann das Rad an allen frei zugänglichen Straßen ausgeliehen und abgestellt werden) auf das komplette Gebiet innerhalb des Rings erweitert, was Schriftzüge auf den hinteren Schutzblechen augenzwinkernd dokumentieren. So radelt man nun mit Bärenschanzen-Basti, Bleiweiß-Bärbel, Nibelungeviertler-Siegfried, Gleishammer Gheche oder auch Tullnau-Toni durch die Straßen.

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Doch es geht noch flotter: "Leih! Mich! Aus!", "Radeln wir zu dir oder zu mir?", "Darauf wirst du abfahren", "Ich bin kein Rad für eine Nacht!" oder "Nimm! Mich! Jetzt!" – wer sollte dieser Versuchung, in die Pedale zu treten, widerstehen können? Hasler jedenfalls freut es, "dass die Sprüche recht flippig sind, wir wollten möglichst alle Schichten ansprechen. Das hilft uns, noch sympathischer zu werden."


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Informationen zum niederschwelligen Ausleih-Verfahren, zur Registrierung, aber auch zu Tourenvorschlägen, finden Nutzer im Internet (www.vagrad.de). Abonnenten des Verkehrsverbunds können die allwettertauglichen Räder zehn Stunden pro Monat kostenfrei nutzen. Sonst berappt man fünf Cent pro Minute – eine 20-minütige Fahrt würde einen Euro kosten. Der Tagessatz beträgt zehn Euro.

Anabel Schaffer

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