A73: Erlanger Linke fordert Tempo 60 in der Nacht

12.9.2014, 06:00 Uhr

© Edgar Pfrogner

Nach den Vorstellungen der Linken soll zwischen 22 und 6 Uhr auf der A 73 eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 60 km/h gelten. Die Einhaltung des Tempolimits soll auf Rechnung der Stadt durch stationäre 24-Stunden-Radarkontrollen erfolgen. Darüber hinaus, so die Linke weiter, soll während der Bauzeit an der Bahnstrecke eine Spur auf der A 73 für den öffentlichen Nahverkehr sowie Fahrzeuge mit mindestens zwei Insassen reserviert werden.

Hintergrund des Antrags sind die Überlegungen der Autobahndirektion Nordbayern, die Standspur der A 73 im Stadtgebiet „provisorisch“ als dritte Spur freizugeben und damit die Leistungsfähigkeit der Autobahn zu erhöhen. Die Linke befürchten nun, dass dieses „Provisorium“ zu Lasten der Anwohner insbesondere in den Hochhäusern geht und lange bleiben wird.  Deshalb müsse ein „provisorischer Lärmschutz“ durchgesetzt werden, so die Erlanger Linke in ihrem Dringlichkeitsantrag. 

Begründet werde die Dringlichkeit damit, dass die Freigabe der Standspur schon jetzt teilweise in Kraft ist und die Anwohner dem Lärm einer dreispurigen Autobahn ohne zusätzlichen Lärmschutz ausgesetzt seien.

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